News & Aktuelles 2013

News & Aktuelles 201220112010, 2009, 2008

18.12.2013 
Moskau
Elefantendame Prima ist im Zoo Moskau verstorben. 
Todesursache sind wohl ihre Zähne. Sie konnte ihre Nahrung nicht richtig zerkauen, was zu Darmverstopfungen führte.
Quelle: http://www.moscowzoo.ru/get.asp?Id=N799  

17.12.2013
Prag
Die 4 jährige Tonya ist am Dienstag verstorben - wahrscheinlich auf Grund des Herpes-Virus.
Die ersten Anzeichen dieses Viruses zeigte sie bereits am Sonntag.
Proben wurden zu 3 Laboratorien in Prag, Berlin und Rotterdam eingeschickt, um Gewissheit zu bekommen.
Die Elefantengruppe konnte sich von Tonya verabschieden.
Quellen: 

http://praha.idnes.cz/v-prazske-zoo-uhynula-slonice-dkb-/praha-zpravy.aspx?c=A131217_212531_praha-zpravy_hv
http://praha.idnes.cz/sloni-stado-se-rozloucilo-s-mrtvou-tonyou-fj9-/praha-zpravy.aspx?c=A131219_2013857_praha-zpravy_bur

16.12.2013
"Elefantendrama in Erfurt: Ergebnisse zu genauen Todesumständen erst im nächsten Jahr
Erfurt. Besorgt blicken die Tierpfleger im Elefantenhaus auf die beiden Elefanten. Chupa und Safari trauern. Freitagabend musste ihre Gefährtin Akili eingeschläfert werden, nachdem sie stundenlang gelegen hatte und trotz mannigfacher Hilfsbemühungen nicht mehr auf die Beine gekommen war. Die Obduktion der Elefantenkuh brachte bisher kein Ergebnis.
In der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurde am Montag Elefantenkuh Akili obduziert. Das Tier musste am Freitagabend im Erfurter Zoo eingeschläfert werden, nachdem es stundenlang nicht auf die Beine gekommen war und immer schwächer wurde.
"Die erste Untersuchung brachte nichts Auffälliges zutage", fasst Erfurts Zoodirektor Thomas Kölpin am Montag die Informationen der Wissenschaftler aus Hannover zusammen. Die Hochschule selbst wollte keine Auskunft geben und verwies an den Erfurter Zoo-Chef.
Die Organe waren unauffällig, der Ernährungszustand des Tieres war gut, ebenso seine Grund-Fitness", sagt Thomas Kölpin. Es sei auch keine traumatische innere Verletzung zu sehen gewesen. Man habe eine innere Verletzung nach einer möglichen nächtlichen Kabbelei unter den Tieren in Betracht gezogen, auch das scheide jetzt als Ursache aus.
"Bisher haben wir nichts, was uns erklärt, warum das Tier einfach nicht mehr aufstehen konnte", sagt Kölpin. "Jetzt bleibt es nur, auf mikroskopische, mikrobiologische und histologische Untersuchungen zu warten. Das kann Tage und Wochen dauern", so Kölpin.
Erfurter Tier in Frankreich ebenfalls verstorben.
Für ihn ist der Verlust des Elefanten "eine Vollkatastrophe". Zumal sich ein weiteres Drama ereignet hat. Im südfranzösischen Safaripark Sigean ist Seronga, die Elefantenkuh aus Erfurt, vor drei Wochen gestorben. "Morgens um 6 brach sie zusammen, war sofort tot", bestätigt Kölpin. Man habe den französischen Kollegen überlassen, die Öffentlichkeit zu informieren, begründet er das bisherige Stillschweigen. Denn die Erfurter Elefanten seien durch den Tausch jetzt Eigentum der Franzosen. "Die Kollegen wollten erst informieren, wenn die Ursache gefunden ist." Bisher stehe nur fest, dass Seronga an einem akuten Herzversagen gestorben sei. Was das ausgelöst habe, sei noch unklar.
Die Befürchtungen sind groß, dass ein Keim, ein Virus, die Katastrophen ausgelöst haben könnten. Könnten auch zu viel Stress beim Transport oder einfach ein gebrochenes Herz ursächlich sein? Nein, sagt der Zoologe und rät, auf menschliche Maßstäbe zu verzichten. "Die Tiere waren gesund."
Vorsichtig fügt er hinzu, dass die Ursache dann wohl im Safaripark zu suchen sei. "Unser Trio war gesund, wir hatten monatelang keinerlei Vorkommnisse." In Frankreich sei die Elefantenkuh vor geraumer Zeit verstorben, weshalb nur noch Vater und Töchter übrig waren. "Da auf diese Weise keine Zucht möglich war, waren wir ja so auf den Tausch erpicht", erklärt er.
Der Tausch, der etwa 20.000 Euro kostete und von beiden Tiergärten finanziert wurde, sei von beiden Seiten akribisch vorbereitet worden, inklusive tierärztlicher Checks. "Er musste allerdings verschoben werden, weil Akili in Sigean eine schwere Sandkolik bekam. Sie hatte zu viel Sand gefressen und wurde krank", sagt Kölpin.
Nach dem Mitte Oktober vollzogenen Tausch hatte es den Anschein, dass alles gut geklappt hat. "Die Tiere wurden noch einmal genau untersucht und gingen dann ins Eigentum der jeweiligen Einrichtungen über, genau wie es im Vertrag stand", sagt Kölpin. Regressansprüche seien damit ausgeschlossen worden.
Nun aber ist ein doppelter Verlust zu beklagen. "Wir sind in großer Sorge", sagt Kölpin. Akilis Körper wurde am Wochenende mit einem Container nach Hannover gebracht und wird dort ab Montag obduziert. "Wir wollten das Tier erst in Erfurt untersuchen oder nach Langensalza bringen, doch in Hannover sind die technischen Möglichkeiten sehr viel besser. Und es gibt in der pathologischen Abteilung der dortigen Uniklinik mehrere Wissenschaftler, die schon mit Elefanten zu tun hatten." In Hannover würden Tierärzte ausgebildet. Zudem habe die Uniklinik in der Tierpathologie Kranvorrichtungen, um den tonnenschweren Elefantenkörper zu drehen. Es könne dauern, bis Ergebnisse vorlägen, sagt Kölpin.
Bis dahin gelten den beiden Elefantendamen wachsame Blicke, nachts läuft eine Kamera, um sie zu beobachten."
Quelle: http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Elefantendrama-Erfurter-Tier-in-Frankreich-ebenfalls-verstorben-993922349

13.12.2013
"Elefantendame im Erfurter Zoo muss eingeschläfert werden
Erfurt. Elefantendame Akili aus dem Erfurter Zoo muss eingeschläfert werden. Diese Nachricht erreichte unsere Zeitung am Freitagabned. Bereits seit dem Morgen war die Feuerwehr im Dauereinsatz um dem Tier auf die Beine zu helfen.
Elefantendame Akili muss eingeschläfert werden. Momentan sind Tierärzte und Zoomitarbeiter bei dem Tier, das aus eigener Kraft nicht mehr auf die Füße kommt. Es bleibe kein anderer Weg, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung.
Zuvor hatten die Kameraden der Feuerwehr versucht, dem Elefanten mit einer Seilwinde und Bauchgurten aufzuhelfen. Doch dies misslang offenbar. In den Nachmittagsstunden wurde ein 40-Tonnen-Kran angefordert und Teile des Gebäudes demontiert, um mit dem Kran-Arm ins Innere zu gelangen. Doch das alles half nichts.
Es herrscht große Betroffenheit im Thüringer Zoopark
Kurzzeitig soll der Dickhäuter schon wieder gestanden, sich dann aber wieder hingelegt haben. Am Abend war dann klar, dass das Tier wohl eingeschläfert werden muss. Woran das Tier litt, ist noch unklar. Der Körper des Tieres soll  so bald wie möglich in eine Klinik gebracht werden, um untersucht zu werden.
Erst Anfang Oktober kam Akili zusammen mit der Elefantendame Chupa aus dem südfranzösischen Sigean nach Erfurt. Die beiden Dickhäuter mussten eine 1300 Kilometer lange Reise zurücklegen, um am europäischen Erhaltungszuchtprogramm teilzunehmen. Zwei Tage waren die Tiere damals unterwegs. In der Zwischenzeit hieß es die Elefanten hätten sich gut im Erfurter Zoo eingelebt.
Jetzt herrscht große Betroffenheit im Thüringer Zoopark. Für die Abendstunden wurde eine Pressekonferenz angesetzt. Wir halten euch auf dem Laufenden."
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Elefantendame-im-Erfurter-Zoo-muss-eingeschlaefert-werden-1437934677

12.12.2013
Zoo Emmen
Teil der Elefantengruppe verließ Emmen
Wegen Streitereien innerhalb der Gruppe, war der Zoo Emmen bereits seit einiger Zeit gezwungen seine Elefanten in 2 Familiengruppen getrennt von einander zu halten.
Ein Familienzweig zog nun von Emmen nach Dierenrijk nahe Eindhoven: Htoo Yin Aye, ihre Tochter Ma Palai, ihr Sohn Mong Tine und der im Juli geborene Thuya.
In Emmen verbleibt eine Familiengruppe, um eine neue Zuchtgruppe aufzubauen.
Quelle: http://www.dierenparkemmen.nl/actueel/nieuws/olifantenfamilie-verhuisd#sthash.T1YRDUbz.gbpl

09.12.2013
"Zoo Zürich erwartet Nachwuchs bei Elefanten
Der im Ultraschall-Bild sichtbar gemachte Rüssel hat es verraten: Die Elefantenherde im Zoo Zürich erwartet Nachwuchs. Das Elefäntchen soll zufälligerweise genau um den Eröffnungstermin des neuen Elefantenparks herum am 7. Juni 2014 das Licht der Welt erblicken.
Zürich. – Noch 180 Tage dauert es bis zur Eröffnung des Kaeng Krachan Elefantenparks im Zoo Zürich. Und als ob der ganze Umzug nicht schon aufregend genug wäre, halte eine der Elefantendamen eine weitere Überraschung bereit, schreibt der Zoo Zürich in einer Mitteilung vom Montag. Welche der drei Kühe trächtig ist, verrät der Zoo aber nicht.
Als Erster die neue Anlage unsicher machen darf dann aber ein Auswärtiger. So wird mit dem jungen Bullen Thai ein Elefant aus dem Tiergarten Heidelberg den Park zuerst bewohnen. Er wird gemäss Zoo-Mitteilung Bewegung in die Elefantenherde bringen.
Maxi darf als Letzter rein
Im nächsten Schritt werden dann die Kühe Druk, Ceyla-Himali mit Tochter Farha sowie Indi mit Tochter Chandra die alte Anlage verlassen und den Schritt in den neuen Lebensraum machen. Als Letzter muss sich dann der bald 44-jährige Bulle Maxi an die neue Situation gewöhnen.
Die Bauarbeiten am Elefantenpark am Rande des heutigen Zoos sind in vollem Gang. Die Anlage umfasst gut 10'000 Quadratmeter - sechsmal soviel wie der heutige Bau. Der Kostenvoranschlag von 41 Millionen Franken konnte nicht eingehalten werden. Die Finanzierung ist gemäss Zoo aber gesichert.
Der neue Kaeng Krachan-Elefantenpark will den asiatischen Elefanten in Zürich ein aktiveres Leben ermöglichen und sie vor neue Herausforderungen stellen. Benannt ist er nach dem grössten Nationalpark Thailands. Die Besucherinnen und Besucher können die Dickhäuter aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachten. (sda)"
Quelle: http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/zoo-zuerich-erwartet-nachwuchs-bei-elefanten

08.12.2013
"ELEFANTENNACHWUCHS IM KÖLNER ZOO
Marlar und Maha Kumari sind trächtig
Vor sieben Jahren verzückte sie als erstes Elefantenbaby seit über 140 Jahren im Kölner Zoo die Besucher. Jetzt macht Marlar die Herde größer. Die Elefantendame ist trächtig. Und auch andere Elefantenkühe sind in anderen Umständen.
Die Elefantenherde im Kölner Zoo wächst weiter: Der Tierpark erwartet im Elefantengehege gleich dreimal Nachwuchs. So wird Marlar, die vor sieben Jahren selbst in der Kölner Elefantenanlage geboren wurde, Mutter. „Marlar ist trächtig, im dritten oder vierten Monat“, bestätigte Zoodirektor Theo Pagel auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Weil die Schwangerschaftszeit bei Elefanten zwischen 22 und 24 Monaten beträgt, wird mit dem Kalb Ende 2015 gerechnet. Vater ist der 14-jährige Bulle Sang Raja, der auch mitverantwortlich für die beiden anderen Elefantenbabys ist.
Zuchterfolg im großen Gehege
Der 14 Jahre alte Bulle deckte die Elefantenkühe Tong Koon und Maha Kumari, die ebenfalls 2015 Kälbchen zur Welt bringen sollen. Pagel machte für den Zuchterfolg das große Gehege und die Expertise seines Teams verantwortlich. Im Kölner Zoo gibt es derzeit 15 Elefanten. (ris)"
Quelle: http://www.ksta.de/nippes/--marlar-und-maha-kumari-sind-traechtig,15187558,25558098.html

03.12.2013
"Zoo bald ohne Elefanten?
Umbau der Anlage würde 6,5 Millionen Euro kosten
Mit der Gesamtnote von 1,7 erzielte der Zoo Augsburg laut einer im September durchgeführten Besucherumfrage ein hervorragendes Ergebnis. Doch die Unterbringung der betagten Dickhäuter stieß auf Kritik. 17,9 Prozent der Befragten bezeichneten die Anlage als nicht zeitgemäß.
Nachdem die Afrikanischen Elefanten in den Niederlanden eine neue Heimat gefunden hatten, leben nur noch ihre asiatischen Verwandten, die 58-jährige Targa und der ehemalige Zirkuselefant Burma, in Augsburg. Targa zählt zu den derzeit ältesten in Europa lebenden Asiatischen Elefanten.
Wie die Besucherumfrage ergab, würden jedoch vor allem die Afrikanischen Elefanten vermisst. „Die einzige Lösung, Elefanten halten zu können, ist, Geld in die Hand zu nehmen“, sagt Zoochefin Barbara Jantschke. Aber: „Eine Million wird da nicht reichen.“ Die Neugestaltung von Vorplatz, Haus und Außenanlage würden um die sechseinhalb Millionen Euro erfordern, schätzt sie. Diesen hohen Betrag kann der Zoo allein nicht stemmen.
Nach den Kommunalwahlen 2014 möchte die Zoochefin Finanzierungsmöglichkeiten bei der Stadt ausloten. Jantschke hofft auf einen Baubeginn im Jahr 2015. Sollte sich das Bauvorhaben als nicht finanzierbar herausstellen, wäre es für die jährlich mehr als 600 000 Zoobesucher sicher eine Enttäuschung. Denn obwohl der Zoo mehr als 300 Tierarten (insgesamt 1500 Tiere) auf der 22 Hektar großen Parkanlage beherbergt, kommen viele auch oder vor allem wegen der Elefanten.
Der Verlust der Rüsseltiere wäre also ein enormer Attraktivitätsverlust für den Zoo. Schon jetzt vermissen die Besucher überraschend oft Tiere, die es früher zu sehen gab, beispielsweise Krokodile, Bisons und Kamele. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht schon bald auch die Elefanten dazugehören."
Quelle: http://www.stadtzeitung.de/nachrichten/augsburg/Zoo-bald-ohne-Elefanten;art478,9829

Dierenrijk / Mierlo
Heute verließen die beiden Jungbullen Than Myan und Kan Kaung Dierenrijk Richtung Sevilla / Spanien verlassen. Sie bildeten mit einem weiteren Jungbullen einer von wenigen Bullengruppen Europas.
Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=582435048476767&set=a.157819737604969.42644.137777549609188&type=1&theater

20.11.2013
"Stippvisite bei Sabi, Tutume & Co.
Wie geht es den früheren Osnabrücker Zoo-Elefanten?
Osnabrück. Bis vor einem Jahr waren die Afrikanischen Elefanten die Stars im Osnabrücker Zoo. Doch mit der Umstellung der Elefantenhaltung auf Asiatische Elefanten mussten die fünf Dickhäuter Sabi, Matibi, Tutume, Miry und Betty den Schölerberg verlassen. Die Neue Osnabrücker Zeitung fragte nach: Wie geht es den Elefanten in ihren neuen Heimatländern?
Als erste Elefanten gingen die früheren Film- und Zirkustiere Miry und Betty. Ihnen war es seit ihrer Ankunft am Schölerberg im Februar 2011 nicht gelungen, mit den anderen Elefanten zu einer Gruppe zusammenzuwachsen. Im Dezember 2012 sagten sie Arrivederci und zogen nach Fasano in Süditalien um. Die Hoffnung des Zoos: Im dortigen Safaripark Fasanolandia, der für Besucher nur mit dem Auto zu erkunden ist, könnten Miry und Betty ihren Lebensabend genießen.
Nach Ansicht von Zoodirektor Fabio Rausa erfüllt sich diese Hoffnung. „Miry und Betty geht es sehr gut in ihrem großen Gehege, es gibt keinerlei Probleme“, berichtet er unserer Zeitung. Die beiden Elefantenkühe hätten über einen Trockengraben hinweg kontrollierten Kontakt mit einem separat gehaltenen Bullen namens Java. Dieser gilt nach Einschätzung des Online-Elefantenlexikons Elewiki als „ sehr aggressiv “. Auch die Elefantenschutzvereinigung European Elephant Group (EEG), die sich zuletzt im September vor Ort ein Bild machte, sieht den Aufenthalt von Miry und Betty in Italien eher kritisch. Die beiden Kühe würden ihre Zeit mehr oder weniger beschäftigungslos auf einer weitgehend kahlen Anlage verbringen, sagt Sprecher Tobias Dornbusch. „Es gibt weder Futternetze noch Spielmöglichkeiten.“
Matibi bald Mutter?
Um die ehemaligen Osnabrücker Elefanten Sabi und Matibi scheint es da deutlich besser bestellt. Sie wurden Mitte Januar in den Zoo African Safari in Plaisance du Touch (Frankreich) umgesiedelt – zum großen Bedauern vieler heimischer Elefantenfreunde. Die wild geborene Sabi war 1987 im Alter von zwei Jahren in Simbabwe gefangen worden und verbrachte über 25 Jahre in Osnabrück – mehr Zeit als jeder andere Elefant. Wegen ihrer großen Bekanntheit gehörte die stoßzahnlose Kuh mit der Kerbe im Ohr zu den beliebtesten Gesichtern des Zoos: Noch heute ziert ihr Bild die Buden der Zoolotterie in Osnabrück. Matibi (14) wiederum war seit 2006 in Osnabrück eingestellt und soll nun in dem Tierpark nahe Toulouse für Nachwuchs sorgen. „Sabi und Matibi geht es gut“, berichtet Zootierärztin Sylvie Clavel. Sie seien mittlerweile jeden Tag mit einem der beiden Bullen Pembe und Akili auf der Anlage unterwegs. Dabei sei es bereits zu Paarungen gekommen. Ob sie erfolgreich waren, müssten Untersuchungen zeigen. Sylvie Clavel ist 
aber zuversichtlich: „Wir hoffen, dass Matibi sich bald fortpflanzen wird.“ EEG-Sprecher Dornbusch bedauert hingegen, dass Sabi und Matibi in Plaisance du Touch erst seit Anfang September auch draußen gehalten werden könnten. „Sie standen fast den ganzen Sommer lang im Elefantenhaus, weil die neue Außenanlage nicht rechtzeitig fertig wurde.“
Samenspender Tutume
Monatelange Isolation musste anfangs auch Matibis Halbbruder Tutume überstehen, der Osnabrück Anfang Mai verließ und die weiteste Reise machte: Nach einem Zwischenstopp im Serengetipark Hodenhagen flog er im Juni nach Nordamerika. Sein neues Zuhause ist der Zoo von Granby bei Montreal im Osten Kanadas. „Tutume ist glücklich in Granby“, titelte kürzlich die örtliche Zeitung La Presse und zeigt auf ihrer Internetseite ein Video von Tutume im Stall. Nach 90-tägiger Quarantäne habe der Elefant sein neues Zuhause inzwischen erobert. Dem Publikum soll er jedoch erst ab dem 26. Dezember vorgestellt werden, kündigte der Zoo auf seiner Facebook-Seite an. Bis dahin berüsselt sich Tutume mit seiner Mitbewohnerin Sarah – vorläufig noch durch Gitter getrennt. Die 30 Jahre alte Elefantenkuh lebte sieben Monate lang allein in Granby, nachdem ihre Gefährtin Toutoune an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben war. „Wir werden Sarah und Tutume Schritt für Schritt miteinander bekannt machen“, teilt Tierpfleger-Chef Karl 
Fornier mit.
Revierleiter Michel Jutras zeige sich darüber erstaunt, wie leicht sich der 14-jährige Bulle aus Osnabrück in Kanada eingewöhnt hat, schreibt La Presse. „Ich liebe diesen Kerl. Es ist ein Vergnügen, mit ihm zu arbeiten. Er ist sehr intelligent.“ Im Zoo von Granby, einer Kleinstadt in der französischsprachigen Provinz Quebec, sind vor allem seine Gene gefragt. Weil Elefantenkuh Sarah jedoch zu alt zum Decken ist, soll Tutume als Samenspender für die Zucht von Afrikanischen Elefanten auf dem gesamten Kontinent fungieren. Für die European Elephant Group ist das nicht nachvollziehbar. Es gebe dort weit und breit keine zuchtfähigen Elefantenkühe, sagt Biologe Dornbusch. Mit Tutume, dessen Eltern Wildfänge gewesen seien, gehe ein „genetisch extrem wertvolles Tier mit hohem Zuchtpotenzial“ für Europa verloren."
Quelle: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/429584/wie-geht-es-den-fruheren-osnabrucker-zoo-elefanten

06.11.2013
Artis Zoo / Amsterdam
Der artis Zoo stellt seinen Umbaupläne für die Elefantenanlage vor.
Der Zoo möchte den Elefanten mehr Platz und Bademöglichkeit bieten und ruft zu Spenden auf.
Quelle: http://www.artis.nl/ontdek-artis/nieuws/2013/11/06/een-nieuwe-wereld-voor-de-olifanten/

28.10.2013
"Auf Wiedersehen Yoga!
Elefantenbulle reist nach Schweden
Am 23. Oktober hat der Elefantenbulle Yoga (16) den Zoo Basel verlassen und ist in den Zoo Boras (Schweden) gereist. Für den Transport des 4,6 Tonnen schweren Bullen waren ein Sattelschlepper und eine extra grosse Kiste notwendig. Zur Eröffnung der neuen Elefantenanlage in drei Jahren soll Yoga zurück sein.
Am frühen Mittwochmorgen wurde Yoga rückwärts in einen Container geleitet, der dann mit einem 200-Tonnen Kran auf den Sattelschlepper gehievt wurde. Die Reise ging über Deutschland und danach mit der Fähre von Travemünde nach Malmö. Am Freitag 25. Oktober ist Yoga nach 48 Stunden Transportzeit wohlbehalten im Zoo Boras angekommen. "Zuerst war Yoga etwas skeptisch und streckte nur den Rüssel aus der Kiste", sagt der mitgereiste Kurator und Tierarzt Stefan Hoby. "Wir streuten etwas Brot und verteilten Dung der Elefantenkühe in seinem Stall, das überzeugte ihn und er kam langsam und vorsichtig heraus." Yoga geht es gut, wie Hoby berichtet. Bereits habe er mit den dortigen Kühen Rüsselkontakt durch die Gitterstäbe gehabt. Damit sich Yoga gut eingewöhnen kann, weilen derzeit noch zwei Tierpfleger im Zoo Boras.
Notwendig wurde der Transport wegen dem Bau der neuen Elefantenanlage "Tembea", der Anfang November startet. Yoga erfreut sich nach zwei Stosszahnoperationen bester Gesundheit und hat kurz vor Abreise auch seine Männlichkeit unter Beweis gestellt: Erstmals konnte ein Deckakt mit einer der Elefantenkühe beobachtet werden.
Maya (19), Rosy (18), Heri (37) und Malayka (42) werden während dem Bau der neuen Elefantenanlage im Zoo Basel bleiben. Der Bulle Yoga wird voraussichtlich zur Eröffnung im Herbst 2016 wieder in den Zoo Basel zurückkommen. In der neuen Anlage wird den Elefanten mehr als doppelt so viel Fläche zur Verfügung stehen. Ausserdem wird die Haltung umgestellt und neu ohne direkten Kontakt mit dem Menschen stattfinden."
Quelle: http://www.lifepr.de/inaktiv/zoo-basel/Auf-Wiedersehen-Yoga/boxid/450153

02.10.2013
55 Jahre Elefanten im Zoo Liberec (1958-2013)
Am 9. Oktober 1958 kam der erste Elefant in den Zoo Liberec ZOO: die zweijährige Kitty, ein weiblicher asiatisher Elefanten (Elephas maximus bengalensis), und seitdem folgten die vier weibliche Elefanten […].
Sieben Jahre bereitete der jungen Elefant seinen Betreuer und Besucher Freude. Im Jahre 1965 aber verstarb sie."[…] Die Todesursache war akute Vergiftung durch Überfütterung mit reichlich ungeeignetem Futter von undisziplinierten Besuchern ",stand im Jahresbericht des Zoos für das Jahr 1965. Ganze zwei Jahren lebten keine Elefanten im Zoo Liberec. Im Jahr 1967 erhielt er neue Tiere – die ca. drei Jahre alte indische Elefantin Rani und die ein Jahr jüngere Gauri. Beide kamen aus Indien, aus den Zoos in Kalkutta und Mysore. […] Rani lebt heute noch in Liberec, Gauri starb im Jahre 2011 im Alter von 47 Jahren.
Im Jahr 1974 kam Tana, eine afrikanische Elefantenkuh (Loxodonta africana) aus dem Zoo in Dvur Králové. […] Tana starb vor Weihnachten 2001 an einem Herzinfarkt nach einer Langzeitnierenerkrankung.
Seit Oktober 2013 wird der ZOO Liberec wieder zwei asiatische Elefanten – die 29-Jährige Bala kam von kam aus dem Zoo Münster und wurde schnell zu einem Freundin Ranis.
Quelle: http://www.zooliberec.cz/cz/55-let-chovu-slonu-v-zoo-liberec-1958-2013

Emmen
Elefantenbulle Radza wurde eingeschläfert
Wegen schweren Problemen in den Vorderbeiden, die Radza bereits aus Riga mitgebracht hat, hat der Zoo Emmen beschlossen den beeidruckenden Bullen eimzuschläfern, um ihn weitere Schmerzen zu ersparen.
Quelle: http://www.dierenparkemmen.nl/actueel/nieuws/olifant-radza-overleden

01.10.2013
"Die Elefantenkuh Bala zog von Münster nach Tschechien um
Bala im Juni 2013Am Dienstag, 1. Oktober, zog die 29jährige Elefantenkuh Bala aus dem Allwetterzoo in den tschechischen Zoo Liberec um. Für die 29jährige Bala und ihre neue „Kameradin“ bringt der Wechsel einige Vorteile. Bala hatte in der münsterschen Gruppe Probleme, sich unterzuordnen und wurde in den letzten Wochen bereits von der Herde getrennt. Im Zoo Liberec hingegen lebt mit Rani eine Elefantenkuh schon seit einiger Zeit allein.
Asiatische Elefantenkühe leben in Gruppen zusammen, wobei ein älteres, erfahrenes Tier die Leitkuh ist. Bala hatte in der Rangfolge der münsterschen Herde eine untere Stellung und versuchte nun, nach „oben“ zu kommen. Ihren Pflegern gegenüber verhielt sie sich nach wie vor umgänglich, doch die anderen Kühe in der Herde, vor allem die 47jährige Rada, wurden von ihr regelrecht drangsaliert.
Balas Umzug erfolgte in Abstimmung mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP). Um der Elefantenkuh den Umzug zu erleichtern, lernte sie schon Mitte September ihre künftigen Pfleger kennen. Diese machten sich mit der Elefantenhaltung im Allwetterzoo vertraut und erfuhren vor allem einiges über den Umgang mit Bala. Den Transport nach Tschechien begleiteten die Tierpfleger Michael Adler und Miriam Huger. Er bleibt auch einige Tage in Liberec, um Bala die Eingewöhnung zu erleichtern.
Bala gelangte im September 1999 in den Tierpark Hagenbeck in Hamburg; zuvor war sie im Besitz eines Zirkusunternehmens in Berlin. Sie lebte seit November 2003 im Allwetterzoo."
Quelle:  http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2013/balas-abschied2013.php


05.09.2013
"Das Warten im Tiergarten Schönbrunn hat ein Ende: Nach einer Tragzeit von 645 Tagen hat Elefantenkuh Tonga am 4. September um 19.30 Uhr ihr Junges zur Welt gebracht. Die Geburt ist schnell und problemlos verlaufen. "Tonga ist die Leitkuh unserer Herde und generell ein sehr ausgeglichenes Tier. Sie war während der Geburt gemeinsam mit ihrer Tochter Mongu auf der Außenanlage", berichtet Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der kleine Dickhäuter ist ein Weibchen.
Für die 28 Jahre alte Tonga, die seit 1998 im Tiergarten lebt, ist es der zweite Nachwuchs. 2003 brachte sie Mongu zur Welt. Tonga umsorgt die Kleine fürsorglich und auch Mongu gibt auf ihr Geschwisterchen Acht. Mit tapsigen Schritten folgt das Jungtier seiner Mutter auf Schritt und Tritt und wird etwa jede halbe Stunde gesäugt. „Um Tonga und ihrem Nachwuchs die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt die kleine Gruppe für die nächsten Tage im hinteren Bereich der Anlage", erklärt Schratter. Die Elefantenpfleger werden sich nun drei Namen überlegen, über die in den nächsten Tagen auf der Website des Zoos abgestimmt werden kann.  
Für den Tiergarten Schönbrunn, der das Europäische Zuchtbuch für Afrikanische Elefanten koordiniert, ist es die vierte Geburt eines Afrikanischen Elefanten. Weltweit ist dieser Elefantennachwuchs allerdings eine Sensation. Schratter: "Es ist das erste Kalb, das durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma gezeugt wurde. Sein Vater ist ein Wildbulle im Phinda-Reservat in Afrika und wurde unter Vollnarkose abgesamt." Durch eine ganz neue Technik, die von einem Team des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung entwickelt wurde, konnte das im Busch gewonnene Sperma eingefroren und erfolgreich wieder aufgetaut werden.  
Künstliche Besamung ist inzwischen bei Afrikanischen Elefanten Routine - allerdings nur mit frischem oder gekühltem Sperma. Um das Sperma eines Wildbullen von Afrika in einen europäischen Zoo zu transportieren, musste es jedoch eingefroren werden. Doch die Samenzellen von Elefanten sind extrem empfindlich. Nur in zwei Fällen hatte eingefrorenes und wieder aufgetautes Material zu einer Befruchtung geführt. Beide Trächtigkeiten endeten jedoch frühzeitig.
Diese Methode bietet eine große Chance, um den Genpool der Zooelefanten aufzufrischen und auch andere bedrohte Tierarten in Menschenobhut erfolgreich zu züchten.
Der kleine Elefant ist das erfreuliche Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit des Tiergarten Schönbrunn mit dem Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), mit "Beauval Nature", mit dem Pittsburgh Zoo und mit National Zoological Gardens of South Africa (NZG).2
Quelle: http://www.zoovienna.at/news/das-elefantenbaby-ist-da/

29.08.2013
"Und wir nennen ihn: Thuya
Der kleine Elefant, der am 15. Juli im Zoo Emmen während einer sehr warmen und sonnigen Periode zur Welt kam, hat den Namen Thuya bekommen. Thuya ist burmesisch und heißt Sonnenstrahl. Der Name wurde aus den Einsendungen von Jahreskarteninhabern ausgewählt, die zahlreich zur Babyparty des Elefantenbabys gekommen waren. Die Übersetzung ins Burmesische hat etwas gedauert, doch Thuya ist ein schöner Name, der auch für Europäer gut auszusprechen ist.
Der Name Sonnenstrahl wurde von Roel Jager aus Haren und Trijnie Beukman aus Groningen eingesendet. Sie dürfen ganz aus der Nähe sehen, wie gut es Thuya geht. Er ist jeden Tag draußen in Gesellschaft seiner Mutter Htoo Yin Aye, seiner Schwester Ma Palai und seinem Bruder Mong Tine zu sehen."
Quelle: http://www.zoo-emmen.de/zoo-emmen/neuigkeiten/und-wir-nennen-ihn-thuya

12.08.2013
"Achter Elefant im Zoo Wuppertal geboren
Am Sonntagmorgen um 5:38 Uhr kam  im  Elefantenhaus ein kleiner Elefant zur Welt. Die Mutter "Punda"  brachte nach 674 Tagen  Tragzeit – Rekordtragzeit in Europa – ein gesundes Mädchen zur Welt. Wir tauften das kleine Weibchen "Pina-Nessie", in Anlehnung an Pina Bausch und an unsere Elefantenpflegerin, die heute Geburtstag hat. Für die Mutter ist es bereits das dritte Kalb, nach den beiden Geschwistern "Bongi" und "Shawu". Die Geburt erfolgte völlig unbeeinflusst von unseren Mitarbeitern im Familienverband unserer Elefanten. "Pina" so der Rufname des kleinen Elefanten, konnte sich schon unmittelbar nach der Geburt auf den Beinen halten und begann nach etwa 1 ½ Stunden zu trinken."
Quelle: http://www.zoo-wuppertal.de/aktuelles/details/article/achter-elefant-im-zoo-wuppertal-geboren.html

04.08.2013
Am 02.08.2013 wurde in Ramat Gan ein asiatisches Kuhkalb geboren. Mutter der Kleinen ist die 7-jährige La Belle, die von ihrem eigenem Vater gedeckt wurde.
Das Kuhkalb wurde auf den Namen Latangi getauft. Der Name bedeutet "kleines Mädchen". Latangi wog bei ihrer Geburt ca. 70 - 80kg.
Quelle: http://www.zooborns.com/zooborns/2013/08/ramat-gan-safari-asian-elephant.html

02.08.2013
Baby und Nepal - die beiden unter TBC-Verdacht stehenden Elefantinnen wurden erneut getestet. Dieser Test fiel negativ aus. Erneute Test sollen folgen
Quelle: http://www.lexpress.fr/actualite/societe/les-elephantes-baby-et-nepal-ne-seraient-finalement-atteintes-de-tuberculose_1270872.html#L0uHhcdAH07RSQjZ.99

29.07.2013
Innerhalb eines Monats sind 2 asiatische Jungtiere im Zoo Chester auf Grund des Elefanten-Herpes verstorben. 
Am 29.07.2013 verstarb der 3-jährige Nayan, nachdem die Behandlung schon Wirkungen zeigte. Leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und er verstarb am Morgen des 29.07.2013.
Quelle: 
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2381459/Two-Asian-elephants-die-Chester-Zoo-space-month-virus.html
http://www.chesterzoo.org/must-sees/zoo-news/Nayan

27.07.2013
Am Samstag, 27. JULI. 19.04 Uhr wurde zum ersten Mal überhaupt ein Elefantenkalb in Kolmarden geboren. 
Der kleine Elefantenbulle wog bei der Geburt 87 kg. Die Mutter des Kalbes ist Bua, die zusammen mit Sao Noi in Kolmarden 2004 eintraf - als Geschenk vom thailändischen König Bhumibolan den schwedischen König. 
Bua wurde durch künstliche Befruchtung mit Samen vom Bullen Raja, der in einem Zoo lebt in England, im November 2011 schwanger.
Quelle: http://www.kolmarden.com/Attraktioner-och-djur/Live/Elefantfodsel-pa-Kolmarden/
Video: http://youtu.be/dkDB4xBDC0c

19.07.2013
Zwei Dickhäuter weg, wieder ein Baby unterwegs
Köln –   Bye, bye, Aye Chan May! Die Elefantenkuh (18) und ihr Söhnchen Khin Yadanar Min (4) siedelten aus Köln über in den „Paradiso Park“ im belgischen Mons. Grund: Unüberbrückbare Differenzen mit den restlichen kölschen Dickhäuter-Damen.
EXPRESS wollte von Zoodirektor Theo Pagel wissen: Was war los ? Wie funktioniert unsere Kölner Elefantenfamilie?
Seine Antwort: „Elefanten leben im Matriarchat. Heißt, auch in unserer Patchwork-Familie ist die Leitkuh ist die Chefin. Wenn sich in der Herde die Rangordnung verschiebt, kommt es hin und wieder zum Zickenkrieg.“
Aye Chan May war mit Shu Thu Zar 2005 aus Myanmar nach Köln gekommen. Gemeinsam konnten sie sich gegen die Elefantenweiber, die aus Emden nach Köln kamen, wehren.
Das änderte sich auch dann nicht, als Aye Chan May 2009 Mutter wurde. Als aber die Freundin 2012 selbst Sohn Bindi zur Welt brachte, verlor Aye Chan May ihre Unterstützerin.
„Sie litt sehr, hatte Stress, weil die Emdenerinnen sie immer wieder angegriffen und drangsalierten. Da mussten wir reagieren – um sie zu schützen,“ sagt Pagel.
Die Regie in der Herde hat Kreeblamduan übernommen – auch eine Kuh aus Emden. „Sie ist die größte und stärkste, ihre Führungsposition wird von den anderen verbliebenen sechs Kühen nicht angezweifelt.“ Die Elefanten-Herren haben nicht viel zu melden. Pagel: „Kontakt zu den Frauen gibt’s nur, wenn die empfängnisbereit sind!“
Und es gibt Erfolg zu vermelden: „Tong Koon“, Mutter von „Ming Jung“ ist trächtig! „Mindestens sie,“ verrät Pagel und meint: „Unsere Marlar sollte in zwei Jahren auch so weit sein.“
Quelle: http://www.express.de/koeln/unsere-elefanten-familie-zwei-dickhaeuter-weg--wieder-ein-baby-unterwegs,2856,23756018.html

16.07.2013
Allwetterzoo Münster
Zoo freut sich auf Nachwuchs im Elefanten-Park
Münster -
„Hurra, wir sind schwanger“, mit diesen Worten kam Zoodirektor am Montagnachmittag in die Zoo-Verwaltung. Der Grund für den Jubel: Eine Ultraschall-Untersuchung bei Elefantendame Corny hat eindeutig gezeigt, dass in ihrem Bauch ein Fötus heranwächst.
Die werdende Mutter Corny wurde 1996 im Tierpark Hagenbeck geboren. Sie ist die jüngste Kuh in der siebenköpfigen Elefantenherde und lebt seit zehn Jahren im Allwetterzoo. Der künftige Vater, der 35-jährige Alexander, hat in den Niederlanden und Belgien bereits elfmal für Elefanten-Nachwuchs gesorgt.
Die Trächtigkeit dauert bei Elefanten rund 22 Monate, Corny ist allerdings erst im vierten Monat. Deshalb müssen sich alle Zoofreunde noch bis Anfang 2015 gedulden. Im Allwetterzoo ist man sich übrigens ziemlich sicher, dass Cornys Trächtigkeit dem „Tapetenwechsel“ zu verdanken ist: Corny war mit zwei weiteren Kühen schon zum Jahreswechsel 2012/13 in den neuen Elefanten-Park umgezogen. Bis zum erfolgreichen Deckakt im März hatte sich auch Bulle Alexander in seinem neuen, großzügigen Zuhause eingelebt.

Zoo Emmen
Am 15.06.2013 wurde im Zoo Emmen der 25. Elefant geboren. Mutter Htoo Yin Aye brachte am Nachmittag auf der Außenanlage einen kleinen Bullen zur Welt. Einige Besucher konnten die Geburt beobachten. Einen Namen hat der Kleine noch nicht.
Quelle: http://www.dierenparkemmen.nl/actueel/nieuws/25ste-olifantje-geboren-in-dierenpark-emmen

12.07.2013
Asyl für bedrohte Elefantendamen
Fürstliches Zuhause für Népal und Baby
Die Tiere müssen eingeschläfert werden, weil sie krank sind. So lautete die Anordnung der Behörden in Frankreich. Doch Menschen im ganzen Land protestierten - und so entgingen sie am Ende dem Tod. Nun haben die Elefantendamen Népal und Baby ein neues Zuhause gefunden - in einem Park der Fürstenfamilie von Monaco.
Als Baby und Népal aus ihren Spezialcontainern heraus stapfen und zum ersten Mal ihre neue südfranzösische Heimat erkunden können, da überschütten sie sich erst einmal mit Staub und brummen leise. "Ein Zeichen des Wohlfühlens", sagt eine Tierärztin.
Baby und Népal sind zwei Elefantendamen, 42 und 43 Jahre alt, und sie haben allen Grund, sich gut zu fühlen. Nicht nur, weil ihr neues Zuhause ein 3500 Quadratmeter großer Park ist, der direkt an das Landgut Roc Agel der Fürstenfamilie von Monaco angrenzt. Sondern auch, weil die beiden nur knapp der Einschläferung entgangen sind.
Angeblich sind Baby und Népal, so hieß es vor einigen Monaten,  an Tuberkulose erkrankt. Der Präfekt von Paris hatte im Dezember angeordnet, die im Zoo von Lyon lebenden Tiere einschläfern zu lassen. Die Behörden befürchteten, dass die Elefanten andere Tiere, aber auch Menschen anstecken könnten.
Das Schicksal von Baby und Népal hatte Frankreich monatelang bewegt. Zehntausende appellierten an Präsident Hollande, die "Hinrichtung" aufzuschieben. Gilbert Edelstein, ein Zirkusdirektor, der Baby und Népal 1999 dem Zoo in Lyon anvertraut hatte, zog die Tuberkolose-Diagnose in Zweifel. Filmlegende Brigitte Bardot drohte sogar damit, aus Frankreich auszuwandern. Schließlich gab die Justiz dem Druck nach und hob den Beschluss zur Einschläferung auf.
Schließlich die glückliche Wendung: Stéphanie von Monaco bot an, die Elefanten aufzunehmen. Und sie war auch beriet, den Konvoi mit den Beiden Tieren persönlich zu begleiten. Per Schwertransporter wurden Baby und Népal aus Lyon nach Südfrankreich gebracht. 
Quelle: www.sueddeutsche.de/panorama/asyl-fuer-bedrohte-elefantendamen-fuerstliches-zuhause-fuer-nepal-und-baby-1.1720339

03.07.2013
Das 2-jährige Kuhkalb Jamilah verstarb am 03.07.2013. Einen Tag zuvor erkrankte sie aber trotz aller Bemühungen erlag sie in der Nacht.
Quelle: http://www.chesterzoo.org/must-sees/zoo-news/jamilah

Ende Juni 2013
Der 4-jährige Kanvar zog vom Spanischen Estepona nach Antwerpen und leistet dort dem ehemaligen Kölner Ming Jung Gesellschaft.
Zuvor wurde der fünf-jährige Budi von Antwerpen nach Denver abgegeben.
Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?v=10151611187009842 und http://www.zooantwerpen.be/nl/nieuws/kanvar-en-ming-jung-geven-elkaar-een-slurf

28.06.2013
Zoo Osnabrück
Bienvenido Luka!
Ruhig und gelassen betrat der über drei Meter große und circa fünf Tonnen schwere und damit größte Asiatische Elefantenbulle in Deutschland heute sein neues Außengehege: „Er ist ein sehr selbstbewusster Elefantenbulle und so ging Luka heute ganz in Ruhe, aber neugierig, durch den Bullenkral. Er nahm auch gleich die Autoreifen unter die Lupe, die wir zur Beschäftigung angebracht hatten“, freut sich der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Dass Luka sich wohl fühlt, wurde deutlich, als sich der riesige Dickhäuter entspannt an die Mauer lehnte und von seiner spanischen Tierpflegerin und dem Osnabrücker Zoodirektor streicheln ließ. Zwischendurch lief Luka immer wieder in seinen Stall zurück. „Das ist ein gutes Zeichen: Er nimmt den Bullenstall als sein neues Zuhause an und fühlt sich dort sicher“, erklärt Elefantenexperte Böer.
Kurz nach Mitternacht rollte der große Spezialtransport mit seinem besonderen Fahrgast auf das dunkle Zoogelände. Am Elefantenrevier wartete bereits der Kran und hob den 3 Meter großen und über fünf Tonnen schweren Luka in seiner Box im hellen Scheinwerferlicht vom LKW vor den Eingang des Bullenhauses. Doch bis der 40jährige Elefantenbulle sein Reisegefährt verließ, vergingen noch einmal zwei Stunden: Die Tierpfleger mussten mithilfe von Äpfeln, Brot und Stroh viel Überzeugungsarbeit leisten, bevor Luka um viertel nach drei seine Transportbox verließ und in den Stall ging. „Den langen Transport vom spanischen Benidorm nach Osnabrück hat Luka sehr gut gemeistert: Alle drei bis vier Stunden haben wir angehalten, ihm Wasser und Futter angeboten und seine allgemeine gesundheitliche Verfassung überprüft“, berichtet der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer, der den Transport begleitete. Mit ihm reiste Lukas spanische Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute: „Luka war sehr ruhig und gelassen während der Fahrt. Er freute sich immer, mich während der Pausen wiederzusehen.“ Die Tierpflegerin arbeitet seit knapp anderthalb Jahren mit dem großen Dickhäuter zusammen: „Luka hat einen starken Charakter und man muss vorsichtig mit ihm umgehen. Aber er will, dass man mit ihm arbeitet. Hat man sein Vertrauen gewonnen, funktioniert das auch sehr gut“, beschreibt sie.
Die Tiere geben das Tempo vor
Neugierig berüsselt Luka seine neue Umgebung.
Das müssen sich nun die Osnabrücker Tierpfleger erarbeiten. Bis Sonntag wird Ineta Bulkeviciute sie noch einweisen und erklären, was Luka gerne mag und was nicht. Elefantentierpfleger Detlef Niebler ist gespannt auf die neue Aufgabe: „Wir schauen Ineta nun erstmal über die Schulter und profitieren von ihrer Erfahrung. Mit einem Elefantenbullen muss man sehr respektvoll umgehen und auf einer Augenhöhe zusammen arbeiten.“ Luka wird nun Schritt für Schritt sein neues Zuhause und anschließend die vierköpfige Junggesellengruppe kennen lernen. „Wir müssen schauen, wie die Tiere aufeinander reagieren. Zunächst wird Luka seinen eigenen Männerbereich erkunden können, damit er diesen als sein neues Zuhause ansieht. Dann werden sich Luka und die Rasselbande durch das Gitter berüsseln können, bevor sie sich dann richtig begegnen. Das Tempo geben dabei die Tiere vor“, erläutert Niebler.
Neue Wege im Zoo Osnabrück
Der Zuchtbulle Luka spielt für den Zoo eine wichtige Rolle: „Zwar dauert es noch bis wir die passenden Kühe für eine Zucht bekommen werden, aber auch für die Jungbullen ist Luka von großer Bedeutung. Denn er kann ihnen, wo notwendig, Grenzen im Spiel und bei Auseinandersetzungen aufzeigen. Das ist für die Entwicklung von sozialen Kompetenzen im Herdenverband wichtig. Nur dann können sie sich später auch in einer Herde mit Weibchen entsprechend verhalten“, weiß Böer. Mit der Zusammenführung von alt und jung beschreitet der Zoo Osnabrück gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) einen neuen Weg in der Elefantenhaltung. Mithilfe von Verhaltensbeobachtungen untersuchen nun die Experten, wie sich die Gruppe entwickelt und ob das Konzept auch auf andere Zoogruppen übertragbar ist. „Da Asiatische Elefanten stark vom Aussterben bedroht sind, ist es wichtig, dass wir unabhängig von der Entwicklung in Asien eine stabile Zuchtpopulation aufbauen, um die Tierart zu erhalten. Dabei haben wir die Verantwortung für die Tiere und versuchen ihnen bestmöglichste Haltungsbedingungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, so Böer.
Tutume ist im Granby Zoo angekommen
Während im Zoo Osnabrück die Asiatische Gruppe neu zusammengestellt wurde, ist der Afrikanische Bulle Tutume, der im Mai den Schölerberg für einen Zwischenstopp im Serengetipark Hodenhagen verließ, im kanadischen Granby Zoo gut angekommen. Auch diesen Transport hatte Zoodirektor Prof. Böer, gemeinsam mit zwei kanadischen Tierpflegern, persönlich begleitet und tierärztlich überwacht. „Tutume hat die Reise sehr gut überstanden und ist nun im Granby Zoo in einem Quarantäne-Bereich. Mit den Tierpflegern versteht er sich gut und arbeitet bereits mit ihnen.“ In Kanada soll Tutume einen wertvollen Beitrag im nordamerikanischen Species Survival Programm (SSP) der Association of Zoos and Aquaria (AZA) leisten und so ebenfalls bei der Arterhaltung helfen.
Mit der Ankunft von Luka hat der Zoo Osnabrück den Wechsel von Afrikanischen auf Asiatischen Elefanten fast abgeschlossen: „Wir werden wahrscheinlich im Herbst noch einen weiteren Jungbullen erhalten. Langfristig werden wir natürlich noch zuchtfähige Kühe bekommen. Die Jungbullen ziehen dann weiter, was für sie aber nicht ungewöhnlich ist. Auch in freier Wildbahn wandern die Jungbullengruppen umher und schließen sich immer wieder neu zusammen“, erläutert Böer.
Quelle: http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=1763&type=2&menuid=63&topmenu=2
 
25.06.2013
Granby Zoo/Kanada
Der ehemalige Osnabrücker Afrikanerbulle Tutume ist sicher im Granby Zoo in Kanada angekommen.
Dort wird er eine 90-tägige Quarantäne verbringen.
Quelle: http://www.radio-canada.ca/regions/estrie/2013/06/25/007-zoo-granby-elephant-afrique-tutume.shtml

Zoo Pont-Scorff
Am 24.06.2013 verstarb das ein-jährige Kuhkalb Awen im französischen Zoo  Pont-Scorff am Herpesvirus.
Quelle: http://www.ouest-france.fr/region/bretagne_detail_-L-elephanteau-du-zoo-de-Pont-Scorff-est-mort_55257-2206254_actu.Htm

21.06.2013
Bei Tournee in Estland
Schock-Video: Zirkus-Elefant Mädi ertrinkt, während Halter auf ihr herumspringt
Von Stephanie Lamprecht
Elefantendame „Mädi“ vom „Universalcircus Renz“ aus Hessen ist am 7. Juni 2013  während einer Tournee in Estland in einem See ertrunken. Jetzt taucht ein schockierendes Video auf, das zeigt, wie ihr Halter, der Reptilienzoo-Chef René Renz, in Badehose auf dem sterbenden Tier herumspringt.
Zunächst ist auf die 48jährige Elefantenkuh zu sehen, wie sie im flachen Wasser steht, sich niederlegt, mühsam wieder aufsteht, wankt. Dann stürmt ein Mann ins Wasser, nach Angaben der Tierschutzorganisation Pro Wildlife handelt es sich dabei um René Renz .
Renz betreibt eine Alligatorfarm in Ockstadt (Hessen), seinem Bruder Daniel gehört der „Universalcircus Renz“.  René Renz läuft auf „Mädi“ zu,  das große  Tier kippt zur Seite, bleibt liegen. Minutenlang klettert Renz zur Gaudi der Zuschauer immer wieder auf den Leib der betagten Elefantendame. Immer schwächer werden die Versuche des Tieres, den Rüssel aus dem Wasser zu heben, immer langsamer die Bewegungen der Beine. „Mädi“ windet sich im Wasser, kämpft offenbar um ihr Leben, während René Renz Kopfsprünge von ihrem Körper aus macht. Schließlich liegt der Koloss regungslos im Wasser. Am Ende des 40minütigen Videos zieht ein Bagger den Kadaver aus dem See.
Die grauenvollen Szenen ereigneten sich in  der estnischen Stadt Narva.
„Mädis“ Tod beschäftigt inzwischen sogar die hessische Landespolitik. Die Grünen-Abgeordnete Ursula Hammann forderte in einer kleinen Anfrage an die Landesregierung Aufklärung über den Vorfall. Der Zirkuselefant soll auf die Reise geschickt worden sei, obwohl er krank und stark geschwächt  gewesen sei. Tierschützer von “Pro Wildlife“  hatten deshalb bereits das Veterinäramt des Wetteraukreises (Hessen) alarmiert, werfen der Behörde nun Untätigkeit vor.
Marcus Stadler von den hessischen Grünen vermutet in der „Frankfurter Rundschau“, dass die Elefantendame trotz ihres schlechten Zustands mit der Reptilienschau von René Renz auf Tournee gehen musste, um einer Kontrolle beim Zirkus seines Bruders in Hessen zu entgehen.
Quelle: http://www.mopo.de/panorama/bei-tournee-in-estland-schock-video--zirkus-elefant-maedi-ertrinkt--waehrend-halter-auf-ihr-herumspringt,5066860,23487164.html

vom 13.05.13
"Erfolgreiche Elefantengeburt im Familienverband
In der vergangenen Nacht hat unsere Elefantenkuh "Sabie" einen kleinen Elefantenbullen zur Welt gebracht. Unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben dem Jungtier den Namen "Moyo" gegeben, was auf Kisuaheli "Herz" bedeutet.
Die Geburt erfolgte völlig unbeeinflußt von unseren Mitarbeitern erstmals im Familienverband unserer Elefanten. Bei der Geburt unmittelbar dabei waren die Tante des Neuankömmlings sowie zwei größere Geschwister.
Das Jungtier konnte sich schon unmittelbar nach der Geburt auf den Beinen halten und begann nach etwa 1 ½ Stunden zu trinken.  
Unser Elefantenhaus bleibt heute und morgen geschlossen."
Quelle: http://www.zoo-wuppertal.de/aktuelles/details/article/erfolgreiche-elefantengeburt-im-familienverband.html

09.05.2013
"Nach PETA-Anzeigen: Elefant aus Zirkus Las Vegas in Norderstedt beschlagnahmt
Mit einem Polizeiaufgebot befreiten heute Morgen Amtsveterinäre des Kreises Segeberg eine Elefantendame aus einer artwidrigen Haltung im Zirkus Las Vegas. Die 28 Jahre alte Chitana wurde dort über ein Jahr einzeln gehalten - ein deutlicher Verstoß gegen die Zirkusleitlinien des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Die Elefantendame leidet zudem unter starken Verhaltensstörungen, deformierten Hinterbeinen und Minderwuchs.
PETA Deutschland e.V. hatte in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Veterinärämter der aktuellen Gastspielorte dazu aufgefordert, die tierquälerische Einzelhaltung zu beenden. Außerdem wurde den Veterinärbehörden von der Tierrechtsorganisation eine Transportkostenübernahme für das beschlagnahmte Tier von bis zu 4.000 Euro zugesagt. PETA sieht in der Maßnahme Modell-Charakter für weitere Zirkusbetriebe, in denen Elefanten teilweise ebenfalls einzeln und unter tierquälerischen Bedingungen gehalten werden.
„Nachdem in den letzten 18 Monaten etwa zehn Elefanten in deutschen Zirkusbetrieben elendig gestorben sind, ist diese Elefantenrettung nun eine äußerst erfreuliche Maßnahme“, so Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. „Chitana wird ihren Lebensabend jetzt in Gesellschaft und unter weitaus besseren Bedingungen verbringen, als im Zirkus Las Vegas“.
Die beschlagnahmte Elefantendame soll unter Vermittlung einer Elefantenschutz-Organisation dauerhaft in einer zoologischen Einrichtung in Belgien unterkommen. Der Zoo hatte sich schon seit einiger Zeit darum bemüht, einen Gefährten für seinen ebenfalls allein lebenden Elefanten aufzunehmen. Die Afrikanische Elefantendame Chitana wurde vor ca. 28 Jahren als Baby aus der Wildnis eingefangen und war bis vor einem Jahr im Circus Africa des berüchtigten Zirkusdirektors Hardy Weisheit. Seit 1997 verfolgt PETA die Machenschaften des Circus Afrika, der sich immer wieder umbenennt. Eine beispiellose Chronik zeigt zahlreiche Straftaten.
Elefanten werden im Zirkus – völlig legal – jede Nacht ihres Lebens an zwei Beinen angekettet, während sie bei der Dressur einen spitzen, metallenen Elefantenhaken fürchten müssen. Durch die tierwidrigen Lebensbedingungen leiden fast alle Elefanten in Zirkusgefangenschaft unter schweren körperlichen oder seelischen Krankheiten. PETA fordert ein vollständiges Verbot von Elefanten im Zirkus und deren sofortige Überführung in adäquate Auffangstationen.
Quelle: PETA Deutschland e.V. "
Quelle: http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/d1171462accc651

vom 06.05.2013
"Die jungen asiatischen Elefantenbullen Nuka und Dinkar sind heute aus dem Zoo Hannover in den Zoo Osnabrück umgezogen. Der Transport verlief so gut, dass die beiden neuen Bewohner bereits am Nachmittag ihr Außengehege erkunden durften.
Nuka und Dinkar zogen zügig im Zoo Osnabrück ein: Nachdem der Transporter um 8:30 Uhr in Hannover losgefahren war, erreichte er um 11:30 Uhr den Wirtschaftshof des Zoos. Um 12 Uhr betrat Dinkar als erster das Osnabrücker Elefantenhaus, Nuka folgte ihm 20 Minuten später. „Dinkar schien recht aufgeregt zu sein, denn er brüllte zwischendurch laut durch die Halle. Dann entdeckte er aber den von uns aufgeschütteten Sandhaufen und wälzte sich erstmal darin. Das machen junge Elefanten besonders gerne“, berichtet der Osnabrücker Elefantenrevierleiter Detlef Niebler von der Ankunft seiner neuen Schützlinge. „Nuka erkundete dagegen ruhig sein neues Zuhause – ganz gemäß seinem Naturell. Er ist ja eher etwas verträumt.“ Zunächst blieben Nuka und Dinkar in drei miteinander verbundenen Schlafboxen, wo neben dem Sandhaufen Möhren, Heu und Zweige mit Blättern auf sie warteten. Hier griffen sie genüsslich zu und stärkten sich nach der aufregenden Reise. Die beiden Kumpel machten so einen entspannten Eindruck, dass die Verantwortlichen entschieden, sie noch am selben Nachmittag auf die Außenanlage zu lassen.
Wasser- und Sandbad auf der Außenanlage
Auch hier zeigten sich Nuka und Dinkar gelassen. Ihre Tierpfleger aus dem Zoo Hannover, Jürgen Kruse und Christoph Wöllner, begleiteten sie in das große Gehege und nach einer kurzen Trainingseinheit durften die beiden diesen Bereich in Ruhe erkunden. Natürlich nahmen die beiden bei den sommerlichen Temperaturen auch ein erfrischendes Bad – zunächst im großen Wasserbecken, anschließend im Sandhaufen. Tierpfleger Christoph Wöllner freut sich, dass sich die beiden in ihrem neuen Zuhause so wohl fühlen: „Nuka ist wirklich tiefenentspannt und Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der übrigen Herde, erkundet aber seine neue Umgebung auch sehr interessiert.“ Die Hannoverschen Pfleger bleiben noch bis morgen im Osnabrücker Zoo, dann übernehmen die Osnabrücker Kollegen. „Wir starten mit ersten kleinen Trainingseinheiten für medizinische Untersuchungen und fordern sie mit verschiedenen Beschäftigungsaktionen heraus. So werden wir uns nach und nach besser kennen lernen“, beschreibt Niebler die nächsten Schritte. Nuka feiert übrigens am Samstag seinen dritten Geburtstag. Sicherlich gibt es dann auch im Osnabrücker Elefantenrevier eine Geburtstagsüberraschung für ihn. In wenigen Wochen werden weitere Elefantenjungbullen zu Nuka und Dinkar stoßen, um vorübergehend für die nächsten ein bis zwei Jahre eine Jungbullengruppe am Schölerberg aufzubauen. „Auch in der Natur wird der männliche Nachwuchs nach wenigen Jahren aus der Muttergruppe gedrängt. Die jungen Bullen schließen sich dann zu losen Verbänden zusammen und ziehen durch die Wälder“, erläutert der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Die Vorbereitungen für den Transport weiterer Elefantenjungbullen nach Osnabrück seien bereits im Gange. "
Quelle: http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=1726&type=2&menuid=63&topmenu=2

03.05.2013
"Alles Gute, Tutume!
Heute hieß es noch einmal Abschied nehmen im Elefantenrevier des Zoo Osnabrück: Bevor die zwei Asiatischen Jungbullen aus Hannover nächste Woche eintreffen, reiste der letzte Afrikanische Elefant am Schölerberg ab.
Der 14jährige Tutume lebt in den nächsten Wochen im Serengetipark Hodenhagen, bevor es für ihn in den Granby Zoo nach Kanada geht. „In Nordamerika suchen die Zoos händeringend nach Afrikanischen Elefantenbullen für eine erfolgreiche Zucht – hier spielt Tutume eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Tierart“, erklärt der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Der Transport verlief ruhig: Mit Runkeln, Kohlrabi und anderen Leckereien lockten die Elefantenpfleger Tutume in die große Transportkiste. Nach circa einer Stunde, gegen 10 Uhr, stellte er seinen letzten Hinterfuß hinein, die Tür ging zu und der Container wurde mit einem Kran auf den LKW gestellt. Gegen 13 Uhr kam Tutume in Hodenhagen an, wo er gleich eine Portion Heu verspeiste.
Tutume - ein Träumer
Tutume war 2003 im Alter von vier Jahren vom Berliner Zoo nach Osnabrück umgezogen. 2006 folgte ihm seine Halbschwester Matibi – die beiden waren sich jedoch nie ganz grün. Revierleiter und Elefantenpfleger Detlef Niebler kennt den Dickhäuter besonders gut: „Tutume ist ein sehr verträumter Elefant. Seine Schwester konnte ihn deswegen auch ziemlich piesacken. Er zog meistens den Kürzeren oder verkrümelte sich lieber sofort.“ Trotz so mancher Rangelei reifte der kleine Tutume in seinen zehn Jahren in Osnabrück langsam zu einem jungen Erwachsenen. Am liebsten spielte Tutume mit seinem Bungee-Ball, jedoch nur bei schönem Wetter: „Tutume ist ein Schön-Wetter-Elefant. Morgens streckte er zunächst seinen Rüssel aus dem Elefantenhaus, um die Temperatur zu prüfen. War das Wetter nicht gut, blieb er lieber drinnen“, lacht Niebler.
Die Tierpfleger im Elefantenrevier blickten dem Transporter auf seinem Weg Richtung Hodenhagen wehmütig hinterher, denn der sanfte Tutume war ein Liebling der Zoomitarbeiter. „Aber wir freuen uns auch schon auf die Asiatischen Elefantenbullen Nuka und Dinkar, die nächste Woche aus Hannover hier eintreffen werden“, so Niebler. Sicherlich können die beiden Rabauken auch den Abschiedsschmerz von so manchem Zoobesucher ein wenig mildern."
Quelle: http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=1723&type=2&menuid=63&topmenu=2

01.05.2013
"Umzug der drei Elefantenkühe geglückt
Das neue Elefantenhaus im Opel-Zoo ist zu besichtigen
In der Nacht zum 1. Mai ist der Umzug der drei Elefantenkühe des Kronberger Opel-Zoos vom alten in das neue Elefantenhaus geglückt. Dies ist dem Geschick der Tierpfleger und dem aufgebauten gegenseitigen Vertrauen zwischen dem Pflegepersonal und den Tieren zu verdanken. Ab sofort haben die Elefanten Zugang zur Innenstalllauffläche und die Zoobesucher können „Aruba“, „Wankie“ und „Zimba“ in ihrem neuen Gebäude besuchen. Je nach Verlauf der Eingewöhnung wird dann auch der neue Bulle „Tamo“ langsam an seine neue Herde gewöhnt.
Mit dem Abriss u.a. des alten Elefantenhauses wird die Neuanlage des Elefantenaußengeheges vorangetrieben. Die offizielle Eröffnung des gesamten Elefantenkomplexes ist für Freitag, den 30. August 2013, vorgesehen."
Quelle: http://www.opel-zoo.de/files_db/1367399413_342__6.pdf

24.04.2013
"Schloß Holte-Stukenbrock
Trauer im Safaripark: Elefanten-Dame "Baby" ist tot
Dickhäuter mit 49 Jahren gestorben
Schloß Holte-Stukenbrock (big). Die indische Elefantenkuh "Baby" aus dem Zoo Safaripark ist Montagmorgen gegen 7.30 Uhr gestorben. Die Elefantin erreichte laut Safaripark-Sprecherin Susanna Stubbe "das stolze Alter von 49 Jahren". Im Februar war bereits Elefantenbulle "Thai" an Herz-Kreislaufversagen gestorben.
"Baby" war die einzige asiatische Elefantenkuh des Zoo Safariparks und lebte dort seit 21 Jahren. Gemeinsam mit anderen Elefanten (Afrikanern) kam sie aus einem Zirkusunternehmen und bewohnte im Zoo Safaripark die große Freianlage und ein Abteil im Elefantenhaus.
Als Todesursache gehen die Tierärzte von Altersschwäche und einem daraus resultierendes Herz-Kreislaufversagen aus. Fast 50 Jahre seien für einen Elefanten ein hohes Alter, so die Fachleute. Maximal können Elefanten 60 Jahre alt werden, heißt es in einem Schreiben des Safariparks.
"Babys" Körper ist Montag – wie üblich beim Tod eines solchen Tieres – in die Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover gebracht worden. Eine wissenschaftliche Untersuchung soll definitiv Klarheit über die Todesursache bringen.
Das Team des Zoo Safariparks, besonders aber die Pfleger der Elefanten, sind über "Babys" Tod sehr betroffen. Die freundliche Elefantenkuh war allen ans Herz gewachsen.
Jetzt leben die Elefantenkühe "Didi" und "Beauty" allein in dem Elefantenhaus mit Außenanlage, das Safaripark-Chef Fritz Wurms 2005 umbauen hat lassen, damit Elefantenbulle "Thai" artgerecht gehalten werden konnte. Dieses Projekt hatten damals der Hamburger Elefanten-Experte Karl Kock sowie "Thais" ehemaliger Besitzer begleitet."
Quelle: http://www.nw-news.de/top_news/8371993_Trauer_im_Safaripark_Elefanten-Dame_Baby_ist_tot.html

22.04.2013
"Higlight Elefant Name für Elefantenbaby aus über 1.200 Vorschlägen ausgewählt
Natürlich hatte sie bemerkt, dass die großen Geschwister seit Tagen schelmisch grinsten. Aber was mit einer „Rüsseldusche“ gemeint sein könnte, wusste sie erst, als sie schon patschnass war. Mit einem gezielten Wasserstrahl aus dem Rüssel hatte Elefantendame Sayang die kleine Tochter von Khaing Hnin Hnin auf Elefantenart „getauft“.
Aus dem am 13. März geborenen „Baby 2“ wurde am 22. April Malay.
Um den passenden Namen für den Minifanten im Erlebnis-Zoo Hannover zu finden, hat sein Patenunternehmen – der Weltmarktführer für Autobatterien Johnson Controls mit europäischem Hauptsitz in Hannover – gemeinsam mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu einer großen Namenssuche aufgerufen. Vorschläge trafen aus Hannover und der ganzen Welt ein – die Mitarbeiter des Unternehmens schickten ihre Ideen aus den USA, Mexiko, Spanien, Belgien, Singapur, Bulgarien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, England, Italien, Indien, China, Tschechien, Frankreich, Saudi Arabien, Dänemark und Puerto Rico. Und dann galt es, aus insgesamt 1.212 Vorschlägen einen passenden Namen auszuwählen.
30 wunderschöne Namen schafften es in die Endrunde. Die Jury, bestehend aus Johann-Friedrich Dempwolff, Mitglied der Geschäftsführung Johnson Controls, HAZ-Redakteurin Veronika Thomas, Zoodirektor Frank Werner und Elefantenpfleger Christoph Wöllner, stand vor einer elefantösen Aufgabe. „Der Name sollte einen schönen Klang haben, gut zu rufen sein, er sollte sich von den Namen der anderen Elefanten abheben und auch noch zu einer Elefantenkuh passen, wenn sie einst knapp 3.000 kg wiegt,“ so Zoodirektor Frank Werner.
Schließlich stand der Name fest: Das Elefantenmädchen heißt Malay!
„Bei so vielen kreativen Vorschlägen fiel die Wahl wirklich nicht leicht. Doch Malay hat uns schließlich überzeugt, weil der Name nicht nur einen sehr schönen Klang hat, es ist auch ein Name der Ursprung und Vielfalt ausdrückt“, erklärt der Geschäftsführer des Patenunternehmens Johann-Friedrich Dempwolff. „Malay ist die Nationalsprache von Indonesien, Brunei, Thailand und Malaysia und wird von über 40 Millionen Menschen gesprochen. Die kleine Elefantin würde also von vielen Menschen auf der Welt verstanden und passt damit auch wunderbar in unser vielsprachiges Unternehmen.“
Zur Taufe überreichte Johann-Friedrich Dempwolff im Namen der gesamten Belegschaft von Johnson Controls eine große Elefantentorte, über die sich Malays Mutter Khaing Hnin Hnin und ihre Tanten Farina und Sayang erfreut hermachen.
Johnson Controls unterstützt Artenschutz im Zoo Hannover
Die Patenschaft für Malay hat der Weltmarktführer für Autobatterien Johnson Controls mit europäischem Hauptsitz in Hannover übernommen. „Nachhaltigkeit ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert“, erklärt Johann-Friedrich Dempwolff, Mitglied der Geschäftsführung. „Der Zoo Hannover als unser regionaler Partner leistet wichtige Arbeit bei der Erhaltung seltener Tierarten. Wir freuen uns, den Schutz der vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten zu unterstützen.“
Bereits vor zwei Jahren engagierte sich Johnson Controls für die Artenschutzprogramme des Zoo Hannover und übernahm die Patenschaft für zwei Berberlöwenbabys."
Quelle: http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/elefantoese-torte-fuer-malay.html

19.04.2013
"Elefantentausch mit südfranzösischem Safaripark:
Csami“ und „Seronga“ verlassen am 12. Juni Erfurt
Der lange Winter hat den Elefantentausch zwischen dem Thüringer Zoopark Erfurt und dem südfranzösischen Safaripark Sigean verzögert – doch nun steht der Zeitplan fest: Am 12. Juni werden „Csami“ und „Seronga“ Erfurt verlassen und nach Frankreich gebracht. Eine Woche später kommen „Akili“ und „Chupa“ aus Frankreich in den Thüringer Zoopark. Ursprünglich sollte der Tausch bereits im März stattfinden, doch die eisige Kälte führte zur Verschiebung des Termins.
In Erfurt wird die neue Elefantenanlage, die sich bereits im Bau befindet, im Jahr 2014 fertig gestellt. Dann soll auch ein Zuchtbulle hier einziehen. Allerdings könnte dieser Zeitpunkt für „Csami“ und „Seronga“ zu spät sein, denn die beiden Elefantenkühe, die 1999 aus Afrika nach Erfurt kamen, sind dann fast 20 Jahre alt. Sie haben den Vorteil, dass sie schon im Frühjahr die Gelegenheit zur Fortpflanzung erhalten. Und die beiden französischen Elefanten sind mit jetzt 11 und 9 Jahren deutlich jünger. „Dieser Tausch ist ein Glücksfall für beide Zoos und für die Elefanten“, erklärt Dr. Thomas Kölpin."
Quelle: http://www.zoopark-erfurt.de/deutsch/aktuelles/elefantentausch-im-juni.html

18.04.2013
"Münchner Elefant in Hamburg
Gajendra: Das ist seine neue Herde in Hamburg
Hamburg/München - Töröööö! Gajendra (20), der stattliche Hella­brunner Elefantenbulle, trompetet jetzt in Hamburg – in Hagenbecks Zoo, seinem Übergangs-Zuhause.
Der Transport per Lkw aus Leipzig, wo Gajendra zuletzt untergebracht war, verlief ohne Probleme. In München läuft derweil die Sanierung des Elefantenhauses weiter – wegen dieser Bauarbeiten ist der Bulle im Ausweichquartier (siehe unten). Eine Hagenbeck-Sprecherin sagte: „Gajendra ist am Dienstag wohlbehalten bei uns angekommen. Jetzt ist er zunächst im Bullenkral untergebracht – das ist eine Art Herren-Séparée. Gajendra bekommt jetzt ein paar Tage Zeit , um sich einzugewöhnen. Wenn der Tierarzt dann Grünes Licht gibt, darf er zur Herde.“
Diese Herde besteht aus sechs erwachsenen Elefantenkühen, einer Elefanten-Oma und fünf Jungtieren. Und wer weiß: Vielleicht wird die Familie ja bald noch größer … Gajendra ist nämlich extra wegen seiner Qualitäten als Zuchtbulle nach Hamburg gekommen. Sein Vorgänger bei Hagenbeck, Hussein (40), war im vergangenen Jahr gestorben – kurz bevor er selber in einen anderen Zoo hätte umziehen sollen.
Gleichzeitig durfte Gajendra in Leipzig nicht zur Herde. Dort gibt es nämlich den Rivalen Naing Thein (32). Und zwei Bullen in einer Familie: Das klappt nicht.
Die logische Folge: Gajendra zieht nach Hamburg und sorgt dort für die Erhaltung der bedrohten Art. Das ist auch ganz im Sinne des Münchner Tierparks. Hellabrunn-Sprecherin Christiane Reiss sagte der tz: „Wir sind froh, dass Gajendra jetzt wieder Kontakt zu Damen bekommt.“
Beim Transport von Leipzig nach Hamburg waren auch zwei Münchner Tierpfleger dabei. Sie kennen Gajendra schon lang, er vertraut ihnen. Das ist wichtig bei einer Aktion mit Container und Auto-Kran – für das Tier ist so ein Transport stressig. Gajendra hat die Reise aber gut überstanden und steht jetzt gelassen im Übergangsquartier. Reiss: „Wir kennen die Kollegen und wissen, dass Gajendra in guten Händen ist.“
Wenn die Sanierung in München beendet ist, wird Gajendra wieder auf große Fahrt gehen – heim nach Hellabrunn.
Uli Heichele
Hellabrunn: Das historische Elefantenhaus
Das Hellabrunner Elefantenhaus (errichtet 1914) steht unter Denkmalschutz – was die Sanierung aufwändig macht. Die Arbeiten sind nötig, weil die Dachkuppel (Stahl und Beton) nicht mehr sicher war. Der Stadtrat hat 15 Millionen Euro freigegeben, Ende 2014 soll alles fertig sein."
Quelle: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/muenchner-elefant-gajendra-hamburg-2857418.html

17.04.2013
"Schwergewichtiger Neubürger in Kronberg
Elefantenbulle Tamo zieht als Erster im neuen Elefantenhaus im Opel-Zoo ein
Es ist soweit: Die Elefanten im Opel-Zoo können das neugebaute Haus beziehen.
In den nächsten Tagen werden die Kronberger Elefantenkühe Aruba, Wankie und Zimba von ihrem angestammten Gehege ins neue Domizil gelockt, so dass dann das alte Elefantenhaus und Sozialgebäude abgerissen und die Außenanlage gestaltet werden können. „Wir hoffen, dass unsere Elefanten neugierig genug sind, um zügig
den Weg ins neue Haus anzutreten“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Wir haben ihnen eine Rampe aus ihrem alten Gehege hinauf in das neue Elefantenhaus gebaut und natürlich werden die Tierpfleger ihnen den Schritt mit Futter versüßen.“ Aber niemand vermag vorher zu sehen, wie lange es dauern wird, bis die intelligenten Schwergewichte davon überzeugt sind, dass ihnen keine Gefahr droht und dass sie sich in Zukunft in einem großzügigen Haus mit
komfortabler Innenausstattung wie Monsundusche und Naturboden wohlfühlen dürfen.
Es gibt aber vor den „Kronberger Damen“ einen Elefanten, der als erster in den Genuss des neuen „Eigenheims“ kommt: Der Elefantenbulle Tamo, geboren vor fünf Jahren im Januar 2008 in Wuppertal. Am Mittwoch, dem 17. April 2013 tritt er die 240 km lange Reise aus dem Bergischen Land in den Taunus an, stets begleitet zwei ihm vertrauten Wuppertaler Tierpflegern. Aus dem Kronberger Zooteam begleitet Zooinspektor Jörg Beckmann den jungen Elefantenbullen. Und was ist geschehen?
Gegen Mittag wird der rund 1.700 kg schwere, 2 m große (aber im Vergleich zu einem ausgewachsenen Bullen von 4 m immer noch kleine) Elefant im Transportcontainer verladen und tritt die Reise in die neue Heimat an. Dort angekommen, wird der Container Kiste mit einem Verladekran in den neuen Bullenkral gehoben und Tamo betritt– stets sicher gelenkt durch große Stahltore und elektrisch betätigte Schieber – das erste Mal seinen neuen Innenstall. Geschafft! Der Zoodirektor, die Zoomitarbeiter aus Kronberg und Wuppertal, der Transporteur, der Kranfahrer - alle sind erleichtert: Es ist eben keine alltägliche Aufgabe, der Umzug eines Elefantenbullen.
Wie geht es nun weiter? Tamo wird zunächst die ihm bekannten Gesichter weiter um sich haben, denn die beiden Wuppertaler Elefantenpfleger bleiben noch im Taunus, um die Eingewöhnung zu erleichtern und die Kronberger Kollegen beim täglichen Elefantentraining mit Tamo zu schulen und zu unterstützen.
Die nächsten Schritte machen dann die Elefantenkühe – Hoffentlich schnell und unproblematisch ins neue Elefantenhaus. Auch sie werden erst mal ihre neuen Stallungen kennenlernen und dann nach und nach die rund 800 m2 große Innenfläche erobern können. Natürlich sind alle Besucher höchst interessiert, sie dort auch bald zu besuchen. Auf der Homepage www.opelzoo.de ist auf der Startseite stets nachzulesen, wie der Stand der Dinge ist: Ob die Elefanten nun ins neue Haus gegangen sind, ob sie sich in den Ställen eingewöhnen, ob man sie im Elefantenhaus von den neuen Besucherplattformen aus bereits sehen kann. Die Besucherplattform im neuen Elefantenhaus wird voraussichtlich ab Mitte Mai für die Besucher zu betreten sein und je nachdem, wann die Elefantenkühe ins neue Haus gegangen sind, wird die Außenanlage bis Ende Juli fertig sein.
Wenn dann am 31.8./1.9. mit den Besuchern in einem großen Zoofest die neue Elefantenanlage gefeiert wird, sind die Tiere schon längst auf ihrer großzügig gestalteten Anlage und dem modernen Elefantenhaus zu beobachten und werden sicher - wie gewohnt- zur Attraktion in Kronberg im Taunus, die einzigen, dann vier Elefanten in Hessen!"
Quelle: http://www.opel-zoo.de/files_db/1366220444_6754__6.pdf

Zoo Madrid: das Elefantenkuhkalb hat den Namen Buba erhalten
Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151394531678008&set=a.10150226523933008.314587.62131078007&type=1#!/ZooMadrid


10.04.2013
"Im Zoo Basel wird voraussichtlich im August mit dem Bau der neuen Elefantenanlage begonnen. Den Elefanten steht auf der neuen Anlage mit rund 5000 Quadratmetern mehr als die doppelte Fläche zur Verfügung. Die Anlage besteht aus mehreren Teil-Aussenanlagen und einem neuen Tierhaus. Suhlen, Bäder, Duschen und weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sollen den Elefantenalltag spannend gestalten. Das Geld für das 28-Millionenprojekt ist zum Teil bereits vorhanden, für die fehlenden zehn Millionen werden noch Spender gesucht. Im Herbst 2016 soll die Anlage fertiggestellt sein. Neben Elefanten ist die Haltung von Perlhühnern, Weissstörchen, Ernteameisen und Wanderratten geplant.
Im August beginnt der Bau der neuen Elefantenanlage im Zoo Basel. Die Elefantenkühe Maya (18), Rosy (17), Heri (36), Malayka (41) und Bulle Yoga (16) dürfen sich auf einen von rund 2000 auf rund 5000 Quadratmeter vergrösserten Lebensraum freuen. Den Elefanten stehen dann jederzeit Badebecken und Duschen zur Verfügung. Mehrfach unterteilbare Anlagen, Kunstfelsen und Grüninseln werden für mehr Struktur sorgen und dienen auch zum Kratzen und Scheuern. Die Trenngräben zum Publikum können neu von den Elefanten genutzt werden. Ziel ist es, dass Bulle und Kühe die gesamte Anlage zeitweise gemeinsam nutzen. Die Gesamt-Anlage inklusive der den Elefanten nicht zugänglichen Bereiche, wie Trenngräben, Rabatten und Logistikbereich umfasst 10‘000 Quadratmeter. Die Elefantenkühe werden während dem Bau im Zoo Basel bleiben. Für den Bullen Yoga werden derzeit Gespräche für einen vorübergehenden Aufenthalt in einem anderen Zoo geführt. Die Eröffnung der neuen Anlage ist auf Herbst 2016 geplant.
Mehr Entscheidungsfreiraum für Elefanten
Für Besucher und Elefanten bringt die neue Anlage einiges an Mehrwert: Das Publikum kann die Elefanten in der Freilaufhalle und beim Training und auf der naturnah gestalteten Savannenlandschaft der Aussenanlage bei der Futtersuche, beim Baden und bei der Körperpflege beobachten. Alle Teile der Anlage werden für Kühe und Bulle begehbar sein, womit viel mehr Abwechslung möglich ist. Der Wechsel in der Tierhaltung zum sogenannten ‚geschützten Kontakt‘ bedeutet für die Elefanten, dass sie nicht mehr vom Menschen dominiert werden und grössere Freiheiten haben, zu tun oder zu lassen was sie möchten. Die Tierpfleger werden nur über Schranken Kontakt zu den Tieren haben. Die Planung dieser Änderungen war eine grosse Herausforderung. ‚Elefanten stellen aufgrund ihrer Intelligenz, ihrer komplexen Sozialstruktur, ihrem „Superwerkzeug Rüssel“ und allein schon wegen ihrer Körpermasse maximale Anforderungen an den Bau einer gelungenen Anlage‘, sagt Kurator Stefan Hoby.
Spender gesucht
Von den erforderlichen CHF 28 Millionen sind bereits CHF 18 Millionen gesichert. Das Geld stammt bisher vor allem aus zweckbestimmten Nachlässen und Grossspenden. Die fehlenden Mittel sollen zunächst vor allem von Mäzenen beschafft werden und in einem weiteren Schritt mittels einer Kapital-Kampagne generiert werden. In einem letzten Schritt erfolgen öffentlichkeitsorientierte Massnahmen. ‚Der Elefant ist ein grosser Sympathieträger‘, sagt Zoodirektor Olivier Pagan. ‚Wir sind sehr zuversichtlich, dass die notwendigen Mittel beschafft werden können‘.
Wohngemeinschaft mit Störchen und Perlhühnern
Auf der neuen Anlage werden auch andere Tierarten angesiedelt. Perlhühner und Störche werden die Aussenanlagen mitnutzen. Im neuen Elefantenhaus sind Terrarien für Wanderratten und Ernteameisen geplant. Nistgelegenheiten für einheimische Zugvögel wie Mauersegler und Mehlschwalben sind ebenfalls vorgesehen. Die Kattas werden zusammen mit Strahlenschildkröten auf der Insel vor dem Restaurant ein neues Zuhause bekommen. Die Insel wird vergrössert und mit einem Stall versehen.
Unterhaltung für Elefanten
Die heutige Elefantenanlage wurde am 13. Mai 1953 eröffnet. 1985 wurde sie um einen Stall für den Elefantenbullen mit separater Aussenanlage erweitert. Der anstehende Neubau ist nicht nur wegen des in die Jahre gekommenen Hauses notwendig. Die neue, ‚freiere‘ Haltung der Elefanten ohne direkten Kontakt mit dem Menschen benötigt eine komplett andere Infrastruktur. Das neue Training braucht viel Platz und die neuen Fütterungs- und Beschäftigungskonzepte erfordern beispielsweise mehr Tore, damit täglich ändernde Verbindungswege geschaffen werden können. Für die Beschäftigung im Alltag werden Futterboxen und Futterraufen zu wechselnden Zeiten mit unterschiedlichstem Futter bestückt. Bäder, Duschen und Suhlen werden den Alltag der Elefanten abwechslungsreich gestalten."
Quelle: http://www.zoobasel.ch/de/aktuell/detail.php?NEWSID=621

04-2013
"Tod zweier Afrikanerkühe nach Angriffen von Artgenossinnen
Innerhalb weniger Wochen sind zwei Afrikanische Elefantenzuchtkühe Angriffen erlegen. Am 2. April 2013 starb die vierfache Mutter „Swana“ (27 J.) im Howletts Wildlife Park (England), bereits Wochen zuvor „Gustl“ (ca. 23 J.) in Cabarceno (Spanien). Beide starben an Verletzungen, die durch eine andere Elefantenkuh verursacht wurden. Diese Todesfälle sind nur die neusten, traurigen Beispiele für eskalierende Konflikte zwischen unverwandten Elefantenkühen in Zoos. Aggressionen zwischen mütterlicherseits unverwandten Weibchen kommen in Zoos weltweit vor und sind in klassischen „Zooherden“ leider eher die Regel als die Ausnahme.
Innerhalb von matrilineell eng verwandten Weibchengruppen sowohl in Zoos als auch der Wildbahn sind solche eskalierenden Konflikte allerdings unbekannt. Die seit fast 40 Jahren andauernde Studie an Afrikanischen Elefanten im Amboseli-Schutzgebiet (Kenia) belegt: „That study [Lee 1987] was unable to describe linear hierarchies within families since overt or escalated dominance-subdominance interactions were too infrequent in 1,750 contact hours of observation…This finding,…, suggested a norm of non-aggressive or subtle mode of interaction…” (aus: Moss, C., Croze, H. & Lee, P. (Hrsg., 2011): The Amboseli Elephants: A long-term Perspective on a long-lived Mammal). Innerhalb von Familiengruppen entwickelt sich der individuelle Rang eines Weibchens anhand seines Alters und seiner Größe. Diese Rangordnungen sind stabil.
Nach Auffassung von Elefanten-Schutz Europa sind solche Konflikte in Zoos kein Ausdruck natürlichen Rangordnungsverhaltens, sondern entstehen, wenn die sozialen Bedürfnisse von Elefanten in Menschenhand nicht beachtet werden. Solche Zwischenfälle könnten verhindert werden, wenn Zuchtgruppen rechtzeitig vollständig nach Mutterlinien aufgeteilt werden und das Herdenmanagement die Haltung von nur noch einer Familienlinie je Einrichtung anstrebt. Dies würde es zugleich unnötig machen, weitere zoogeborene Töchter von ihren Müttern zu trennen, um Zoos mit fruchtbaren Weibchen zu versorgen oder um Inzucht zu verhindern."
Quelle: http://www.european-elephant-group.com/news.htm 

2 weitere Todesfälle von afrikanischen Kühen in Port Lympne (Issa) und Howletts (Stavit).
http://www.kentonline.co.uk/kentish_express/news/2013/april/10/elephant_rescue.aspx

30.03.2013
Tierpark-Notfall
Elefanten-Dame schubst Pfleger in Klinik
Der Dickhäuter wurde nach einer Darmspülung plötzlich aggressiv und stieß den Pfleger zu Boden.
Dramatische Minuten im Elefanten-Gehege des Tierparks. Dickhäuter-Dame Frosja (33) stieß einen Pfleger mit ihrem riesigen Kopf zu Boden – der Mann musste mit einer geprellten Schulter ins Krankenhaus.
Der Vorfall ereignete sich vergangenen Mittwoch im Elefantenhaus. „Frosja wurde vom Tierarzt behandelt. Zu dem Zeitpunkt bekam sie eine Darmspülung wegen Verstopfung verpasst“, sagt Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz.
Unangenehm für das tonnenschwere Tier, das den Stress wohl mit dem Kopfstoß abreagieren wollte. Der Schädelschwenk des vietnamesischen Elefanten traf Pfleger Arne W. (48) mit voller Wucht. Er wurde auf den steinernen Boden des Innengeheges geschleudert.
„Wir haben sofort den Rettungswagen gerufen, der den Kollegen ins nahe gelegene Oskar-Ziethen-Krankenhaus gebracht hat“, sagt Tierpark-Tierarzt Günter Strauß, der die Behandlung des Elefanten geleitet hatte.
Glück im Unglück: Die Ärzte diagnostizieren bei Pfleger Arne W. nur eine Prellung in der Schulter. Er ist zu Hause und bis auf weiteres krankgeschrieben.
Veterinär Günter Strauß: „Frosja ist sonst nicht aggressiv. Aber wer lässt schon gern eine Darmspülung über sich ergehen?“
Quelle: http://www.bz-berlin.de/bezirk/lichtenberg/elefanten-dame-schubst-pfleger-in-klinik-article1659678.html

Prag
Bei der feierlichen Eröffnung der Elefantenanlage wurde das Kuhkalb wurde auf den Namen Sita getauft.
Quelle: http://www.zoopraha.cz/cs/o-zviratech/novinky/udoli-slonu-a-pavilon-hrochu-se-otevrely-verejnosti_4004343

 

26.03.2013
Emmener Tiere infiziert?
Tuberkulose-Antikörper im Blut: Elefanten kommen nicht nach Osnabrück
Osnabrück. Das ist ein Schlag ins Kontor: Tiermedizinische Untersuchungen haben bei zwei der Asiatischen Elefanten, die eigentlich in diesen Tagen aus Emmen nach Osnabrück reisen sollten, Tuberkulose-Antikörper festgestellt. Im Klartext heißt das: Die Tiere waren oder sind mit der ansteckenden Krankheit infiziert. Genaueres müssen weitere Tests zeigen. Nur eines ist klar – die Dickhäuter bleiben, wo sie sind.
„Die Tiere sind putzmunter, sehr agil und kerngesund.“ Zoodirektor Michael Boer beschreibt das Sichtbare und weiß gleichzeitig um die Gefahren des Unsichtbaren. Betroffen seien die Anführerin der Elefantenfamilie, Htoo Yin Aye, und ihr fünf Jahre alter Sohn. Nur die beiden seien bislang positiv gestestet worden. Die Tests der anderen zwei für Osnabrück vorgesehen Tiere seien negativ. Ob nun tatsächlich eine Tuberkuloseerkrankung vorliegt, können nur weiter gehende, sehr aufwendige und vor allem langwierige Tests zeigen.
„Wir gehen auf Nummer sicher und holen die Tiere nicht hierher“, sagt Boer. Man wolle kein Risiko eingehen. Zwar sei die Krankheit, wenn sie denn ausbrechen sollte, behandelbar, der Aufwand aber erheblich. Erkrankte Tiere müssten separiert und Schutzvorkehrungen getroffen werden. Die Kosten für eine Tuberkulosebehandlung bei Elefanten schätzt Boer auf 100000 Euro pro Tier.
Aus medizinischer Sicht stellt sich die Situation laut Boer so dar: Die nachgewiesenen Antikörper deuten auf inaktive Tuberkel im Körper der Tiere hin. Ein gesunder Organismus kann sich damit ein Leben lang ohne einen Ausbruch der Krankheit auseinandersetzen. Bekommt das Immunsystem aber zum Beispiel durch eine Erkältung oder eine andere Krankheit einen Knacks, kann die Tuberkulose ausbrechen. Eine Rüsselspülung, bei der den Elefanten Sekret entnommen wird, kann Klarheit darüber liefern, ob die Tiere tatsächlich Träger von Tuberkulosebakterien sind. Aus dem Sekret werden Kulturen angelegt, die zwei bis drei Monate wachsen müssen. Erst dann ist der Nachweis über eine Erkrankung bzw. Nichterkrankung geführt. „Es ist durchaus möglich, dass die Tiere sich schon unbemerkt mit einer Tuberkulose auseinandergesetzt und die Infektion überstanden haben“, erläutert Boer. Aber in keinem Fall wolle man auf dem Schölerberg ein Risiko eingehen.
Wie geht es denn nun weiter? Zumindest einen Elefanten wird es in Osnabrück immer geben. Zunächst ist das noch Tutume. Der Bulle hat zwar schon ein Ticket für Kanada, bleibt aber so lange in Osnabrück bis Luka, ein asiatischer Bulle, der zurzeit noch im spanischen Benidorm seinen Wohnsitz hat, untersucht, für gesund befunden und startklar für die Reise ist. Und noch eines ist unumstößlich: Der Zoo Osnabrück wird Aufzuchtstation für Asiatische Elefanten. Martin van Wees, EEP-Zuchtbuchkoordinator für Asiatische Elefanten aus dem Zoo Rotterdam: „Wir stehen mit allen Zoos, die Asiatische Elefanten halten, in Kontakt. Sobald eine passende Kuh ein neues Zuhause sucht, ist Osnabrück an erster Stelle. Bis dahin können wir sehr gut einigen Jungbullen hier ein Zuhause bieten, denn für diese suchen wir regelmäßig neue Unterkünfte, wenn sie von ihrer Familie wegmüssen.“ Das kann laut Boer, der eng mit der EEP, Veterinärmedizinern, Amtstierärzten und den hauseigenen Gremien zusammenarbeitet, sehr schnell gehen.
Boer liegt viel an den Asiatischen Elefanten, die mit nur noch etwa 30000 in freier Wildbahn lebenden Tieren und immer weiter schrumpfendem Lebensraum wesentlich gefährdeter sind als die Afrikanischen (etwa 600000 Tiere in freier Wildbahn). Um eine genetisch eigenständige Population in Europa zu etablieren, braucht die EEP noch zwei Zuchtstationen. Eine davon wird in Osnabrück sein.
Quelle: http://www.noz.de/lokales/70347653/tuberkulose-antikoerper-im-blut-elefanten-kommen-nicht-nach-osnabrueck

23.03.2013
Elefantin Ani hat Totgeburt selber nicht überlebt.
Ani ist Freitag Abend verstorben. Ende Februar erlitt sie eine Totgeburt. Das tote Kalb wurde in einer OP entfernt. Anfangs ging es ihr besser. Aber seit letzten Sonntag frass sie nicht mehr.
Der Park kündigt nun eine Obduktion des über zwei Tonnen schweren Tieres  an, um Todesursache zu bestimmen.
Quelle: http://www.rtbf.be/info/societe/detail_pairi-daiza-l-elephante-ani-n-a-pas-survecu-a-la-mort-de-son-bebe?id=7954237

20.03.2013
DierenPark Amersfoort nimmt Abschied von Elefantin Mimi
Die Tierärtzte mussten Mimi einschläfern. Mimi litt unter chronischen Schmerzen, verursacht durch Probleme an ihren Beinen und Füßen. Die Elefanten-Herdekonnte Abschied von Mimi nehmen, sie wurde 28 Jahre alt.
Als Mimi in 1990 in den Zoo Amersfoort kam, sie hatten bereits eine Auffälligkeit an ihren Bein. Wir vermuten, dass Mimi unter Arthrose litt.
Durch die Schmerzen in ihrem rechten Bein, verlagerte sie Gewicht von ca. 3500 kg auf ihr anderes Bein. Sie versuchte ihren schmerzenden Fuß zu entlasten. Dies verursachte auch Leiden an ihrem linken Bein und es entstanden hier Entzündung unter den Nägeln. Sie n´bekam hochdosierte Schmerzmittel.
Letzte Woche wurde beobachtet, dass sie weniger aktiv war, weniger Appettit hatte und sich von der Gruppe absonderte. Ihr Zustand verschlechterte sich rapide. Nach vielen Beobachtungen und Untersuchungen wurde beschlossen Mimi von ihren Schmerzen zu erlösen.
Mimi wird an der Universität Utrecht obduziert.
Nach dem Tod konnte die anderen Elefanten sich von Mimi verabschieden. Man erwartet, dass sie anderen Elefanten den Tod von Mimi schneller akzeptieren werden. '' Wir vermuten, dass die Herde in den nächsten Tagen durch den Tod von Mimi ruhiger sein wird. Mimi war wie eine Tante für unserer Herde - vor allem für die Kleinen Kyan und Kina - sie war aber auch eine enge Freundinnen von Indra '', sagt Raymond van der Meer. Der Park freut sich, dass Mimi die Geburt von Elefantenbaby Kyan noch in Amersfoort Zoo miterleben konnte. 
Quelle: http://www.dierenparkamersfoort.nl/Nieuws/detail/dierenpark-amersfoort-neemt-afscheid-van-olifant-mimi

14.03.2013
"Higlight Elefant Elefantenbaby Nr. 2 geboren!


Foto: Erlebnis-Zoo Hannover

Der kleine Weihnachts-Elefant im Erlebnis-Zoo Hannover hat Verstärkung bekommen: Gestern, 13. März, wurde um 18.39 Uhr das zweite der insgesamt fünf erwarteten Elefantenbabys geboren – ein 101 cm großes und 128 kg schweres Mädchen!
Khaing Hnin Hnin (31) brachte ihr Baby im Kreis der Elefantenfamilie zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und werden sich nun hinter den Kulissen in aller Ruhe aneinander gewöhnen. 
Aufgrund der frostigen Temperaturen bleibt die Kleine allerdings vorerst mit ihrer Mutter im warmen Stall und ist für Zoobesucher leider noch nicht zu sehen.
Gemeinsam mit dem Patenunternehmen des Elefantenbabys, dem Weltmarktführer für Autobatterien Johnson Controls, stellen wir das Baby vor, sobald das Wetter es zulässt."
Quelle: http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/ein-maedchen-1.html

07.03.2013
Belgien / Pairi Daiza
Am 24.02.2013 began die Geburt der 8-jährigen Asiatin Ani (Annie). Die Geburt kam ins stocken, das Kalb verstarb im Mutterleib, aber es wurde nicht ausgeschieden.
Anfangs ging es Ani nich gut. Aber dann verschlechterte sich ihr Zustand. Das Ärtzeteam entschied sich Ani von ihren toten Kalb zu befreien. In einer OP (Dammschnitt?) entfernte man es. Ani geht es den Umständen entsprechend gut.
Quelle: http://www.facebook.com/home.php#!/JardinDesMondes

06.03.2013
Prag
Die beiden Elefantinnen Tamara und Janita, die XX aus Sri Lanka in Prag eintrafen haben ihre Quarantänezeit vollbracht. Am 06.03.2013 wurden beide aus dem alten Elefanten-Bunker in die neue Anlage gebracht.
Quelle mit Fotos http://www.facebook.com/zoopraha#!/media/set/?set=a.10151270446862581.1073741825.154816702580&type=1

02.03.2013
Geburt im Zoo Madrid
In der Ncht um 02.03.2013 ist die Asiatin Samy Mutter geworden. Sie gebar einen kleinen Bullen.
Vater des Kleinen ist der Bulle Ganapati , der in Estepona lebt. Samy kam erst im Oktober 2012 nach Madrid.
http://blog.zoomadrid.com/damos-la-bienvenida-a-nuestra-primera-cria-de-elefante-asiatico-en-el-zoo-aquarium-de-madrid/

27.02.2013
Frankreichs Staatsrat rettet todgeweihte Elefanten
Ihr Schicksal beschäftigt Frankreich seit Wochen: Zwei Elefanten, die im Zoo von Lyon eingeschläfert werden sollten, dürfen weiterleben. Gerettet hat die Dickhäuter ein Urteil des Obersten Verwaltungsgerichts - und womöglich der Zorn von Ex-Filmdiva Brigitte Bardot.
Lyon - Baby und Népal dürfen weiterleben: Frankreichs oberstes Verwaltungsgericht hat die angeordnete Einschläferung von zwei Elefanten im Zoo von Lyon gestoppt. Der Staatsrat in Paris setzte einen Beschluss der zuständigen Präfektur aus, nach dem die angeblich tuberkulosekranken Tiere getötet werden sollten. Es gebe "erhebliche Zweifel" an der Rechtmäßigkeit dieser Anordnung, begründeten die Richter ihr Urteil.
Seit Wochen beschäftigt das Schicksal der 42 und 43 Jahre alten Elefanten Frankreich. Gegen die geplante Einschläferung hatten Tierfreunde im ganzen Land mobilgemacht. Besonders öffentlichkeitswirksam war der ehemalige Filmstar Brigitte Bardot für die Rüsseltiere auf die Barrikaden gegangen. Sie hatte für den Fall einer Einschläferung damit gedroht, ebenso wie ihr Schauspielkollege Gérard Depardieu nach Russland auszuwandern. Über den Richterspruch zeigte sich Bardot nun "erleichtert". Es gebe "kein moralisches Recht, Tiere als Vorsichtsmaßnahme zu töten".
Einschläfern lassen wollte die Präfektur die Elefanten, um eine Übertragung des Tuberkulose-Erregers auf andere Tiere oder gar Menschen zu verhindern. Der Staatsrat in Paris bemängelte nun, es sei nicht geklärt, ob nicht auch "andere Mittel als die Tötung der Tiere" einem möglichen Ansteckungsrisiko vorbeugen könnten. Zudem seien die an den Elefanten vorgenommenen Tests "alt und wenig aussagekräftig", zusätzliche Untersuchungen seien nötig. Daher gebe es "zum derzeitigen Zeitpunkt erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit" der Einschläferung.
An vorderster Front für die Dickhäuter gekämpft hatte auch Gilbert Edelstein. Der Zirkusdirektor hatte Baby und Népal 1999 dem Zoo von Lyon anvertraut; später zog er die Tests in Zweifel, wonach die Elefanten an Tuberkulose erkrankt sind. Um sie vor dem Tod zu retten, hatte er ein Gnadengesuch bei Frankreichs Staatschef François Hollande eingereicht und war vor Gericht gezogen. Edelsteins Anwalt sagte nun, sein Mandant sei "sehr, sehr, sehr glücklich" über die Entscheidung.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/frankreichs-staatsrat-rettet-elefanten-im-zoo-von-lyon-a-885960.html

25.02.2013
In der Nacht zum 25.02.2013 wurde im Zoo Kopenhagen ein asiatisches Bullkalb von ca. 80 kg geboren.
Mutter ist Kungrao, Vater ist Chieng Mai. Einen Namen hat der Kleine noch nicht.
Quelle: http://www.dr.dk/Nyheder/Indland/2013/02/25/145836.htm?rss=true

21.02.2013
"Vorbereitungen auf Hochtouren
Asiatische Elefanten sollen bis Ostern im Zoo Osnabrück ankommen Osnabrück. Der Transport von vier asiatischen Elefanten aus dem niederländischen Tierpark Emmen nach Osnabrück steht kurz bevor. Die Familie könnte bereits zu Ostern das Gehege am Schölerberg beziehen, gab der Zoo Osnabrück am Donnerstag bekannt. Ein Zuchtbulle aus Spanien soll in den Wochen danach die Gruppe komplettieren. Der letzte afrikanische Elefant in Osnabrück, Tutume, geht nach Kanada.
Zurzeit würden die Emmener Elefanten darauf trainiert, den Transportcontainer zu besteigen, sagte Zoodirektor Michael Böer. Sobald die Tiere dazu in der Lage seien, könne die Überfahrt stattfinden. „Hoffentlich noch vor Ostern“, so Böer. Die Emmener Gruppe wird angeführt von der 31-jährigen Kuh Htoo Yin Aye. Sie bringt ihre Tochter Ma Palai (14) mit sowie die beiden Söhne Ananda (4) und Mong Tine (2). Die Tiere brauchen nach Auskunft des Zoos ein neues Zuhause, weil es in der Emmener Herde nach dem Tod der Leitkuh zu starken Spannungen und Führungskämpfen gekommen sei.
Möglicherweise beschert der Umzug der asiatischen Elefanten nach Deutschland dem Zoo Osnabrück noch in diesem Jahr die heiß ersehnte erste Elefantengeburt. Denn es gebe Grund zu der Annahme, dass zumindest das ältere der beiden Weibchen in der Gruppe tragend sei, erklärte Böer. „Wenn Htoo Yin Aye schwanger ist, dann vielleicht im 10. bis 14. Monat. Ein Elefant trägt insgesamt 22 Monate. Das heißt, sie wäre im zweiten Drittel der Tragzeit – in dieser Phase ist ein Transport unbedenklich.“ Ob die Elefantenkuh tatsächlich ein Kalb erwartet, könnten aber erst mehrwöchige Urintests zeigen, erklärte der Zoodirektor.
Ob schwanger oder nicht: Der Elefantenbulle, der in Osnabrück auch künftig für Nachwuchs sorgen soll, heißt Luka und ist 39 Jahre alt. Er wurde im früheren Jugoslawien geboren und lebte lange Zeit in verschiedenen Zoos in England. Zurzeit ist er im spanischen Benidorm (Alicante) untergebracht. „Ein imposanter Bursche, über drei Meter hoch, aber ganz friedlich“, sagte Michael Böer. Zusammen mit den Tieren aus Emmen würde Luka eine von lediglich vier zuchtfähigen Asiaten-Gruppen in Deutschland bilden. Außer in Osnabrück sind Fortpflanzungen dieser akut vom Aussterben bedrohten Elefantenart (höchstens 30000 Exemplare in freier Natur) bislang nur in Hamburg, Köln und Hannover möglich.
Der letzte von ehemals fünf afrikanischen Elefanten in Osnabrück, Tutume, werde unterdessen im Frühsommer in den Granby Zoo in der Nähe von Montréal (Kanada) reisen, kündigte Zoodirektor Böer an. Zuvor seien aufwendige Gesundheitstests nötig. Die würden im Serengeti Park Hodenhagen durchgeführt, wohin Tutume kurz vor der Ankunft der Emmener Elefanten gebracht werde. „Dort trifft Tutume auch die Elefantenkuh Umtali wieder, die 2002 von Osnabrück dorthin gezogen war.“ Der 13 Jahre alte Bulle Tutume war 2003 aus Berlin nach Osnabrück gekommen. Seine Halbschwester Matibi (14) und die Kuh Sabi (28) wurden Mitte Januar nach Toulouse verfrachtet . Die beiden früheren Zirkuselefanten Miry und Betty gingen im Dezember 2012 nach Italien.
Im Elefantenrevier des Osnabrücker Zoos bereiten die Tierpfleger unterdessen alles für die Ankunft der Asiaten vor. Das Elefantenhaus habe einen neuen Anstrich bekommen, darüber hinaus seien weitere Futterstellen und Spielmöglichkeiten geschaffen worden, berichtet Revierleiter Detlef Niebel. In der Außenanlage müssen noch Mauern erhöht, dickere Seile angebracht und Zäune erneuert werden. Außerdem würden Bereiche eingerichtet. wo sich Zuchtbulle Luka zurückziehen kann.
Bei dem in der heimischen Bevölkerung und bei Tierschützern nicht unumstrittenen Elefantentausch genießt Zoodirektor Böer die Rückendeckung aller Verantwortlichen. Wie Aufsichtsrätin Karin Bruchhausen mitteilte, stehe das oberste Gremium der gemeinnützigen Zoogesellschaft „voll hinter dem engagierten und professionellen Vorgehen von Zoodirektor Böer“, ebenso die Geschäftsführung des Zoos und das Präsidium des Zoovereins."
Quelle: http://www.noz.de/lokales/69726215/asiat...k-ankommen


Prag: Video von der Geburt am 11.02.2013

 

 

Budapest: der erste Ausflug an der frischen Luft des am 14.02.2013 Kuhkalbes

18.02.2012
Schloß Holte-Stukenbrock
Elefantenbulle Thai mit 32 Jahren gestorben
Safaripark in Stukenbrock trauert
Schloß Holte-Stukenbrock (nw). Der Safaripark in Stukenbrock trauert um einen seiner Elefanten. Wie erst heute bekannt wurde, ist Thai, der afrikanische Elefantenbulle, bereits in der Nacht zum 5. Februar unerwartet gestorben. Noch einen Tag vor seinem Tod war der Elefant mit den Kühen Didi und Beauty auf der Freianlage unterwegs gewesen und zeigte keine Anzeichen von Krankheit oder Erschöpfung, teilte der Zoo am Montag mit. Seit Montag liegen die Ergebnisse der Obduktion vor.
Das Diagnoseteam aus dem Institut für Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover unter der Leitung von Professor Dr. Hewicker-Trautwein teilte nach Abschluss der Obduktion mit:  "Der wesentliche Untersuchungsbefund bestand in einer Bandscheibenerkrankung der Brustwirbelsäule, die mit Umbauprozessen in den Brustwirbelknochen einherging. Dadurch wurde wahrscheinlich eine Schädigung der Rückenmarksfunktion verursacht, die zur Hinterhandlähmung geführt hat. Der Tod ist im Rahmen des Festliegens durch ein Herz-Kreislaufversagen eingetreten. Weitere Organerkrankungen, die den plötzlichen Tod Thais erklären könnten, wurden nicht festgestellt."
Ähnlich wie bei anderen Säugetieren könne diese Lähmung aufgrund der Rückenmarkserkrankung plötzlich auftreten, ohne dass ein Tier im Vorfeld Anzeichen zeigt.
Jeder Veterinär machtlos
Mit Infusionen, Antibiotika und Cortison versuchte Tierarzt Dr. Heiner Vorbohle dem Elefanten zu helfen. Doch bei dieser Erkrankung eines Elefanten sei jeder Veterinär machtlos, erklärte eine Sprecherin des Zoos. Kein Tierarzt könne einen Elefanten mit dieser Erkrankung wieder rasch auf die Beine bringen. Wenn ein Elefant liegt und nicht mehr aufstehen kann, sei das lebensbedrohend, da durch die inneren Organe und den voluminösen Darmtrakt rasch Störungen der Atmung und des Kreislaufs auftreten.
Am Nachmittag des 4. Februar war Thai plötzlich in seiner Box im Elefantenhaus zusammengebrochen. Die Hinterläufe knickten ein; das mehr als drei Tonnen schwere Tier kam nicht mehr auf die Beine, zeigte Lähmungserscheinungen, schien kein Gefühl in den Hinterläufen zu haben.
 "Schließlich blieb uns keine Wahl, als Thai stabil zu lagern", sagte Parkchef Fritz Wurms. "Mit Hilfe von Heuballen haben wir ihn so abgestützt, dass zumindest der Oberkörper aufrecht lag und das Gewicht des Tieres nicht auf die Lungen drückte."
Thai wurde 32 Jahre alt
In der Nacht zum 5. Februar starb Thai um 2.35 Uhr an Herz-Kreislaufversagen als Folge des Festliegens. Thai wurde 32 Jahre alt. Geschäftsführer Fritz Wurms (60) und sein Team sind tief betroffen vom Tod des Tieres.
Seit dem 3. Juni 2005 lebte der afrikanische Elefantenbulle im Zoo Safaripark Stukenbrock. Es gelang, den ehemaligen Zirkuselefanten mit den afrikanischen Kühnen Didi und Beauty zu vergesellschaften.
17 Jahre lang hatte Thai zuvor im Zirkus von Johnny May-Franck gelebt, bevor der Zirkuschef 2005 entschied, ein neues Zuhause für seinen Elefantenbullen zu suchen. Grund hierfür war zum einen der Wunsch, den Elefanten langfristig in guten Händen zu wissen und seine Zukunft zu sichern. Zum anderen verstand sich Thai nicht mehr mit der indischen Kuh Dunja, die ebenfalls im Zirkus lebte.
Umbaumaßnahmen im Elefantenhaus
Elefanten-Experte Karl Kock (Hamburg) begleitete das "Projekt Thai". Im Zoo Safaripark waren Umbaumaßnahmen im Elefantenhaus und auf der Anlage nötig, um den Bullen aufnehmen und artgerecht unterbringen zu können. Nicht nur die Eingewöhnung in die neue Umgebung, auch die Vergesellschaftung mit den Kühen  des Safariparks begleiteten der Experte und Thais ehemaliger Besitzer.
Dass sich Thai und die afrikanischen Kühe akzeptierten, war ein Glücksfall. Ebenso glücklich waren alle Beteiligten darüber, dass Thai auch seine neuen Menschen akzeptierte – für einen ausgewachsenen Bullen keine Selbstverständlich.
Tausende von Besuchern erlebten den Elefanten mit seinen Kühen täglich auf der weitläufigen Freianlage des Zoo Safariparks. Schlagzeilen machte Thai in den Jahren 2006/2007, als ein Tumor an seinem rechten Fuß erfolgreich operiert wurde und der Elefant bis zur Heilung der Wunde einen maßgefertigten Schuh an seinem Hinterlauf tragen musste.
Afrikanische Elefanten können etwa 60 Jahre alt werden. Über das Alter, das sie in menschlicher Obhut erreichen, gibt es wenige Zahlen, denn erst in den siebziger Jahren wurden vermehrt "Afrikaner", meist junge Tiere, in Zirkusunternehmen und Zoos in Deutschland heimisch.
Quelle: http://www.nw-news.de/top_news/7920260_Elefantenbulle_Thai_mit_32_Jahren_gestorben.html

vom 01.02.2013
"Lyon : Tuberkulose oder nicht, soll man die Elefantinnen um jeden Preis retten?
Die Zukunft der 2 seit 1998 dem Zoo Lyon geliehenen Elefantinnen des Zirkus Pinder ist noch nicht entschieden. Das Urteil des Staatsgerichts muß demnächst fällen. Hört die Haltung dann 2013 in Lyon auf? Der erste Elefant kam 1922 an. Mit Schwergewichten geht man ein Risiko tonnenweise ein. Dennoch nach dem, was alles schon geschrieben worden ist, bleibt die Frage offen: Müssen BABY und NEPAL, die krank gemeldeten Elefantinnen, einschläfert werden? Jeder bringt seine Analyse, Sensibilität bis sogar Gefühlsduselei zum Vorschein. Allerdings läßt der aktuelle juristische Standpunkt kaum Spielraum zu. Ein TBC-erkranktes Tier muß eingeschläfert werden, so lautet das Landwirtschaftsgesetzbuch. Bei Hausrindern wird diese Maßnahme konsequent durchgeführt. Die Personen, die von der Tuberkulosebakterie angesteckt werden können, arbeiten im direkten Kontakt und regelmäßig mit den infizierten Tieren. Es sind Landwirte, Angestellte, Tierärzte. Im Zoo schweben die Tierpfleger in Gefahr, das hat Guillaume Douay, der auch für Arbeitsschutz zuständige Tierarzt, vor dem Gericht im Dezember unmißverständlich betont. Der Zoo wolle diese Verantwortung nicht mehr tragen. Auch die Amtsbehörde der Region geht nun in die gleiche Richtung und hat eine Verordnung erlassen, in der es heißt, drastische Schutzmaßnahmen müssen sofort ergriffen werden bis zur Tötung der Elefantinnen. Was das Gesetz vorschreibt, hat das Verwaltungsgericht genauso im Dezember bestätigt. Nur kann man bei den Lyoner Tieren wegen ihrer Besonderheit eine Ausnahme machen? Diejenigen, die die Euthanasie verweigern, behaupten, die Elefantinnen seien nicht krank. Weiter verlangt Gilbert Edelstein, der Direktor des Zirkus, neue Tests durchzuführen. Inzwischen hat sich Tierschützerin Brigitte Bardot auch gemeldet, um die Tiere zu retten. Tierärztin Florence Olivier-Courtois, die die Zirkustiere betreut, zweifelt die Ergebnisse an. Nach ihren Worten läßt sich die Tötung ja nach dem Vorsichtsprinzip begründen, was zu schweren Konsequenzen führen könnte, wie die Häufung der Einschläferungen oder die Ablehnung der Tests. Die Diagnose gründlicher zu prüfen, hat Staatspräsident F. Hollande nachgegeben. Somit ließ er den entstandenen Unmut beruhigen. Bleibt nur, dass das Verwaltungsgericht gerade einen Punkt unterstrichen hat, was sich in naher Zukunft von großer Bedeutung erweisen könnte: Ein negativer Test garantiert keinesfalls, dass die Elefantinnen nicht angesteckt sind. In diesem Sinne werden schon ganze Kuhherden geschlachtet, wenn ein Tier suspekt scheint. Milchprodukte und Verzehr veranlassen eben zu solchen Vorsichtsmaßnahmen. In Lyon haben die Ergebnisse der Obduktion an JAVA, die im vergangegen August starb, die Gewißheit gebracht, dass sie Tuberkuloseträger war. Alternativ ist eine Therapie noch möglich. Allerdings, abgesehen von den sehr hohen Kosten, ist eine Behandlung ein sehr langes und kompliziertes Unterfangen. Es bleibt weiterhin schwierig, einen Elefanten zu zwingen, eine Medizin, die nicht schmeckt, dauerhaft aufzunehmen. Was dann? Und wiederum stehen die Pfleger unter akuter Gefahr. Dr Bernard Vallat, leitender Tierarzt der Weltgesundheitsorganisation für Tiere, weist auf das hohe Ansteckungsrisiko eines TBC-erkrankten Elefanten hin. Prof Bernard Debré befürwortet hingegen eine Behandlung. Im Februar wird das Staatsgericht das Machtwort sprechen."
Quelle: http://www.leprogres.fr/rhone/2013/02/01/tuberculose-ou-pas-doit-on-sauver-a-tout-prix-les-elephantes

vom 07.02.2013
Chang erneut bei den Kühen
Chang, der Elefantenbulle von Planckendael, hat erneut seinen Einzug gehalten bei unseren Elefantendamen. Und wie! Er wurde warm willkommen geheißen von auflodernd begeisterten Kai-Mook und Familie. Die Musthzeit unseres Elefantenbullen ist seit voriger Woche vorbei. Während dieser Zeit – die bis zu drei Monate dauern kann – verändert sich das Verhalten eines Elefanten völlig. Sein Testosterongehalt erreicht einen Spitzenwert bis 60 Mal über dem normalen Niveau, wodurch er enorm erregt ist und ganz unberechenbar reagiert. Darum durfte der sonst so ruhige Chang seit November nicht mehr zu den Damen. Nun haben unsere Elefantenkühe also endlich "ihren" Bullen zurück. Chang nutzte seinen Zutritt: am Tag eins nahmen unsere Pfleger Paarversuche wahr zwischen Chang und Phyo Phyo. Während ihres fruchtbaren Zyklus produziert eine Elefantenkuh Duftstoffe, die ein Bulle mit seinem Rüssel aufnimmt und via Rezeptoren im Gaumen wahrnehmen kann. So eine fruchtbare Zeit dauert nur ein bis vier Tage. Wenn Chang sich dann nicht paart, heißt es warten bis zum nächsten Mal – oder bis zur nächsten Elefantenkuh… Wenn es zu einer erfolgreichen Paarung kommt, können wir 22 Monate danach ein neues Elefantenkalb erwarten. Mit ein bisschen Glück können unsere Besucher von nun an "live" eine Elefantenpaarung – oder wenigstens einen Versuch dazu – miterleben. In der Zwischenzeit können Besucher auch im Zoo Antwerpen Elefanten sehen: die jungen Elefantenteenager Budi und Ming Jung. Die beiden Herren sind zu jung, um sich jetzt schon fortzupflanzen, aber zu alt, um in ihrer Geburtsgruppe zu bleiben, wo nur ein Bulle das Sagen hat. Budi soll möglicherweise umziehen in den Zoo von Denver und dann soll ein neuer Bulle ziemlich sofort seinen Platz einnehmen.
Quelle: http://www.planckendael.be/?page=news&nid=1434&lang=NL

18.02.2013
Auf der Facebook-Seite des Zoos in Chester wird der Name des Kuhkales verkündet, das im Januar geboren wurde: Bala Hi Way
Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151426681555912&set=a.114703955911.98765.56676235911&type=1&theater

17.02.2013
Prag
Prager Elefantenpierpfleger sind sicher, dass das gestern geborene Kalb weiblich ist. Bereits am Abend hat man es zum ersten Mal beim Milch trinken beobachtet.
"Das Kalb ist extrem stark und tragfähig. Wir sind sehr glücklicj. Mit Zuversicht können wir verkünden, dass das erste in Prag geborene Kalb weiblich ist ", sagte Zoodirektor Miroslav Bobek Prag.[...]
Erst verbleibt das Kuhkalb etwa einer Woche mit Mutter Donna und Schwester Tonya. Später wird sie Bekanntschaft mit Gulab und Shanti machen und Anfang März, im Tal der Elefanten, mit Tamara und Janita.
Der Prager Zoo hält seit 1933 asiatische Elefanten [...] Das weibliche Neugeborene ist der erste Elefant, der im Zoo geboren wurde. Mutter Douanita, genannt Donna, 1986 in  Vietnam geboren, kam zusammen mit ihrer älteren Tochter Tonya am 9. Mai 2012 nach Prag. Donna wurde noch in ihrer ursprünglichen Heimat Rotterdam gedeckt. Vater ist der Bulle Timber.
Quelle mit Fotos: http://www.zoopraha.cz/cs/o-zviratech/novinky/prvni-prazske-slune-je-samicka_4004216

Budapest
Am 14.02.2013 brachte die 11-jährige Asiatin Angele im Zoo Budapest ein Kuhkalb zur Welt. Vater der Kleinen ist der 12-jährige Assam.
Anfangs gab es Probleme bei der Aufzucht. Das noch namenlose Kalb hat bei der Mutter nicht getrunken und wurde per Hand gefüttert.
Mittlerweile trinkt die Kleine aber aber ihrer Mutter.
Quelle: Facebookseite des Zoo (Fővárosi Állat- és Növénykert) http://www.facebook.com/allatkert?ref=stream#!/allatkert?fref=ts

Chester
Das am  25.11.2012 im Zoo Chester geborene Bullkalb wurde auf den Namen Hari Hi Way getauft.
Quelle: https://plus.google.com/100441230203957063235/posts/MiskAAVLpf5#100441230203957063235/posts/MiskAAVLpf5

11.02.2013
Elefantengeburt im Zoo Prag: die erste in der Geschichte
Im Zoo Prag wurde ein Elefantenkalb geboren, die erste Geburt seiner mehr als 80-jährigen Geschichte. […]
Das erste Elefantenkalb wurde am Montag 13.20 Uhr geboren und stand kurz danach  auf seinen eigenen Beinen. Es ist das vierte Kind von Elefantin Donny, die im vergangenen Frühjahr von Rotterdam nach Prag kam.[…]
Quelle: http://www.tyden.cz/rubriky/domaci/v-prazske-zoo-se-narodilo-slune-prvni-v-historii_261062.html

bereits aus Januar 2013
Der Elefantenbulle Pambo verstarb plötzlich und völlig unerwartet
Elefantbulle Pambo starb am Mittwoch den 23. Januar in Valencia plötzlich und völlig unerwartet.
Pambo war ein Afrikanischer Elefant ( Loxodonta africana ), ein Bulle im Alter von 21 Jahren; im Zoo Basel/Schweiz geboren. Er kam am 28. November 2012 aus Cabarceno nach Valencia im Rahmen des europäischen Zuchtprogramms (EEP). Die Eingewöhnungszeit verlief normal; es gab bereits die ersten Schritte ihn in die Kuhgruppe zu integrieren.
Am Abend des 22.01. fraß er mit üblichen guten Appetit und zeigte normales Verhalten zu seinen Pflegern und Tierärzten. Um 7 Uhr morgens lag er im Innengehe fest, er zeigte nahezu keine Reaktion auf die Stimmen der Pfleger.[...]
Pambo zeigte ein Krankheitsbild ähnlich einer akuten Koliken, was häufig bei Elefanten vorkommt. Man begann eine übliche Behandlung: in diesem Fall die Verabreichung von entzündungshemmenden Mitteln, Antibiotika, intravenöser Flüssigkeiten und die Entleerung des Mastdarms. Gleichzeitig versuchte man den Elefanten mit einem Kran auf die Beine zu helfen, da es aufgrund des hohen Gewichts und spezielle Anatomie des Elefanten nicht ratsam ist, lange zu liegen. Kurz vor 14.00 Uhr erlitt Pambo einen Atemstillstand und alle Versuche, ihn wiederzubeleben, gescheiterten. [...]
Quelle: http://www.bioparcvalencia.es/2013/01/Elefante-pambo-murio-forma-subita-y-totalmente-inesperada/

23.01.2013
Am 21.01.2013 brachte im Zoo Chester die Asiatische Elefantenkuh Sithami ein Kalb zur Welt. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt.
Quelle: http://www.chesterzoo.org/must-sees/zoo-news/elephant-birth-cctv-footage

"Elefantenkuh lässt Ultraschall zu: Bilder vom Baby Halle (dpa) - Als kleine Sensation gelten Fachleuten die neuen Bilder vom Baby im Mutterleib der hochschwangeren Elefantenkuh Bibi. Nun wartet der Zoo Halle gespannt auf die Geburt.
Neue Ultraschallbilder liefern eindeutig den Beweis: Das Herz des ersten Elefantenbabys im Zoo von Halle schlägt kräftig im Mutterleib der hochschwangeren Elefantenkuh Bibi. Zootierarzt Jens Thielebein hat am Freitag mit einem mobilen Ultraschallgerät den Bauch des 27 Jahre alten afrikanischen Elefanten untersucht. "Das Herz flackert, das Jungtier ist vital, der Mutter geht es gut", sagte der Veterinärmediziner von der Landwirtschaftsfakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Ob es ein männliches oder weibliches Jungtier ist und wann es zur Welt kommen wird, lasse sich aber auch anhand dieser Bilder nicht vorhersagen. Die Aufnahmen zeigten immer nur einen Teil, man könne nicht ein Ultraschallbild vom gesamten Jungtier machen. "Wir kommen mit den Ultraschallwellen auch nicht überall hin", sagte Thielebein. Ursprünglich war die Geburt des voraussichtlich 100 Kilogramm schweren Jungtiers Ende 2012 erwartet worden. Sie könne sich aber noch Wochen oder auch Monate hinziehen, hieß es.
Die neuen Ultraschallbilder seien für die Forschung extrem wichtig. "Es gibt weltweit von afrikanischen Elefanten keine riesigen Datensätze oder Aufnahmen aus dem Mutterleib zum Vergleich", sagte Thielebein. Er stehe etwa in Kontakt mit Kollegen in den USA, Hamburg und Berlin. Anders als asiatische Elefanten seien afrikanische Elefanten sehr schwer dazu zu bringen, sich eine solche Untersuchung gefallen zu lassen - und das noch in aller Ruhe und im Stehen.
Zudem ist die Geburt eines afrikanischen Elefanten in Zoos in Europa nach Angaben des Veterinärmediziners eher selten. Im Zoo in Halle ist das erwartete Elefantenbaby das erste in der 110-jährigen Geschichte des Tierparks."
Quelle: http://web.de/magazine/wissen/tiere/17011436-elefantenkuh-laesst-ultraschall-bilder-baby.html#.A1000145

12.01.2013
Ziel: Endlich Nachwuchs!
Zoo Osnabrück tauscht seine Elefanten aus
Osnabrück. Die Trennung von den Zirkuselefanten Miry und Betty im Dezember war nur der Anfang. Der Osnabrücker Zoo gibt in Kürze auch die drei verbliebenen afrikanischen Elefanten ab. Sie sollen im März durch fünf asiatische Dickhäuter ersetzt werden, von denen sich der Zoo endlich Zuchterfolge verspricht.
Die Elefantenkühe Sabi (27 Jahre) und Matibi (13) sollen schon nächste Woche ihr Gehege am Schölerberg verlassen. Ihr neues Zuhause wird nach einer Entscheidung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der „African Safari“-Zoo im französischen Toulouse sein. Bulle Tutume (13) zieht dann bis Mitte März ebenfalls um – voraussichtlich nach Kanada, andernfalls nach Fasano im Süden Italiens.
Kritik von Tierschützern
„Der Umzug geschieht im Interesse der Tiere“, versichert Zoodirektor Michael Böer. Die teilweise verschwisterten Elefanten hätten sich in Osnabrück unwohl gefühlt und nicht vertragen. „In Toulouse wird es ihnen besser gehen“, sagt Böer und widerspricht damit Kritik der European Elephant Group , einem Verein von Elefantenfreunden und -kennern mit Sitz in Bayern. Diesem bereite die Unterbringung in Toulouse aus Zucht- und Haltungsaspekten Sorge, heißt es in einem offenen Brief an die Zooleitung, der unserer Zeitung vorliegt.
Böer hält dagegen: In Toulouse werde im Mai eine der modernsten Elefantenanlagen Europas fertig, und die Kühe aus Osnabrück würden dort auf zwei willige Jungbullen treffen.
Die Ankunft der neuen, asiatischen Elefanten am Schölerberg vollzieht sich dann im fliegenden Wechsel mit Tutumes Abschied. „Es wird durchgängig ein Elefant in Osnabrück zu sehen sein“, verspricht Böer. Schon früher aufzustallen und asiatische und afrikanische Elefanten gemischt zu halten, sei nicht mehr zeitgemäß. „Die beiden Arten verhalten sich wie Fuchs und Hund. Man muss sich entscheiden.“ Weil sich aber im EEP kein neuer afrikanischer Bulle für Osnabrück fand, habe es für diese Spezies in der Hasestadt keine Zukunft mehr gegeben, so der wissenschaftliche Leiter des Zoos.
Welche Dickhäuter nun im Tausch für die Artgenossen hierher kommen, steht bereits weitgehend fest. Es handelt sich um die vierköpfige Elefantenfamilie um Anführerin Htoo Yin Aye aus dem niederländischen Zoo Emmen, der die Gruppe nach einer natürlichen Herdenspaltung dringend abgeben muss.
Viel Platz vorhanden
Zoodirektor Böer, in seiner Karriere bereits bei vier Elefantengeburten dabei, verspricht sich viel von der 30-jährigen Elefantenkuh Htoo Yin Aye und hält bei ihr „noch fünf bis sechs“ Kälber für möglich. Große Hoffnungen ruhen auch auf ihrer Tochter Ma Palai, mit 15 gerade geschlechtsreif. Darüber hinaus gehören die Jungbullen Ananda (4) und Mong Tine (1) zum Verband. Welcher Zuchtbulle künftig in Osnabrück das Vergnügen haben wird, entscheidet sich in Kürze. Raum für Nachwuchs biete die für Zuchtzwecke geplante Elefantenanlage genug. Michael Böer: „Wir haben Platz für acht bis zehn Tiere und können unsere Anlage nun endlich optimal nutzen.“
Bei dem vom EEP koordinierten Elefantentausch fließt übrigens kein Geld. „Keiner der zehn Elefanten, die unseren Zoo betreffen, kostet auch nur einen Euro“, stellt Böer klar. Bezahlen müssen die Empfänger-Zoos lediglich für den Transport der Elefanten. Zwischen zwei und vier Euro pro Kilometer seien das bei Überlandfahrten – im Fall Osnabrück–Toulouse also bis zu 5600 Euro. Ein Lufttransport, etwa nach Kanada, schlage dagegen mit rund 25000 Euro zu Buche.
Quelle http://www.noz.de/lokales/68840049/zoo-osnabrueck-tauscht-seine-elefanten-aus

Januar 2013
Aktuell: Offener Brief von Elefanten-Schutz Europa e.V. aus Anlass der geplanten Abgabe der Afrikanischen Elefanten aus dem Zoo Osnabrück
Sehr geehrter Zoo Osnabrück,
sehr geehrtes Afrikaner-EEP,
wie Sie wissen, will die European Elephant Group die Elefantenhaltung in Zoos nicht abschaffen, sondern im Gegenteil diese optimieren und erhalten.
Wir möchten uns weder einmischen noch aufdrängen. Trotzdem möchten wir aber gerne noch einmal die Gelegenheit nutzen und aus eigener Initiative einige Überlegungen  bzgl. der Abgabe der Osnabrücker Elefanten kommentieren, die auf uns sehr unüberlegt wirken:
Da wäre zum Einen die mögliche Abgabe des Afrikanerbullen "Tutume" nach Kanada:
"Tutume" würde dort keinerlei züchterische Perspektive haben, sowohl in Granby wie in ganz Kanada gibt es keine zuchtfähigen Kühe mehr! Auch eine mögliche Abgabe nach Fasano, I, erscheint züchterisch sehr ungeeignet.
Lassen Sie uns deshalb nochmal ein gutes Wort für die Überstellung des Afrikanerbullen aus Osnabrück nach La Teste einlegen.
Für den Zoo La Teste spricht in unseren Augen, dass er eine sehr verträgliche, einzelne Afrikanerkuh, "Lubni", hat, die dringend Gesellschaft braucht. Uns liegt dies ganz besonders am Herzen, da die EEG die Elefantenkuh dorthin vermittelt hat (seinerzeit gab es dort einen bis dahin einzelnen Elefantenbullen, der inzwischen leider verstarb). "Tutume" könnte in La Teste sehr gut zu einem "Mann heranreifen".
Unter uns gesagt, wird die gesundheitlich angeschlagene "Lubni" natürlich auch nicht ewig leben, im Gegenteil, ein Ableben in den nächsten 5 - 10 Jahren ist mehr als realistisch. Wir sehen für den Zoo La Teste (der max. 2 Elefanten im PC halten kann) daher langfristig die Möglichkeit, dort Jungbullen bzw. eine Bullengruppe zu halten, so wie auch in La Fleche und Toulouse, F, und zuvor in El Vergel, E. Darüber hinaus ist der Zoo La Teste ein sehr kooperativer Zoo. Diese Perspektive sollte man nicht verschenken.
Auch die geplante Abgabe der Osnabücker Elefantenkühe "Sabi" und "Matibi" macht uns etwas Sorgen. Ein Außengehege ist im Zoo Toulouse bis heute nicht fertig und "Matibi" findet dort vermutlich keinen Zuchtpartner. Die beiden Bullen sind jünger als "Tutume" (10 - 12 Jahre) und werden es bei der selbstbewussten, zuchtfähigen Kuh "Matibi" und ihrer großen "Tante Sabi" schwer haben, und somit schließt sich bei "Matibi" evtl. das Zeitfenster zur Zucht.
In unserem Verein wurden z.B. die Zoos von Port Lympne und Colchester als Optionen ins Gespräch gebracht. Dort stehen erprobte Zuchtbullen, die derzeit ohne Zuchtpartnerin sind. Platzkapazitäten sind dort ebenfalls reichlich vorhanden.
Falls Sie dem den Zoo Toulouse einen Elefanten vermitteln wollen, so wäre "Tutume" als dann ältester in einer Jungbullen-WG eher geeignet (hoffentlich bald mit Außengehegen).
Für die Elefantenkühe "Sabi" und "Matibi" könnte hingegen auch die Tierhaltung "um die Ecke", der Serengetipark Hodenhagen, eine Alternative sein. Immerhin hat der Zoo Osnabrück bereits einen Elefanten dorthin abgeben, der Transport wäre nicht weit, der Park hat genügend Kapazitäten, "Sabi" und "Umtali" kennen und verstehen sich gut und - das wichtigste - es gibt dort einen geprüften, adulten
Zuchtbullen. Allerdings wären aus unserer Sicht die beiden britischen Zoos vorzuziehen, da dort keine noch fruchtbaren Zuchtkühe leben und "Matibi" deshalb die Möglichkeit hätte, eine eigene Familiengruppe aufzubauen.
Es gäbe also sowohl für "Tutume" als auch für die Kühe "Sabi" und "Matibi" genügend Abgabemöglichkeiten. Leider sind Kanada, Fasano und Toulouse aus züchterischer Sicht keine von den besseren.
Wir möchten noch einmal betonen, wie wichtig uns eine züchterisch sinnvolle Abgabe der Osnabrücker Elefanten hinsichtlich der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie, des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes, der gesamten Zoowelt - und damit letztlich auch für den Zoo Osnabrück selber - ist. Die Zuchtchancen in Toulouse mit "Matibi" wären allerdings ähnlich gering wie seinerzeit mit dem jungen "Tutume" und der älteren "Goni".
In unserem Verein sind wir der Meinung, Sie konkret anzusprechen ist fairer, als hinterher irgendwelche Kritik zu äußern. Eine geeignete Abgabe der Tiere mit möglichen Zuchtperspektiven muss doch auch im Sinne des Zoo Osnabrück, der Europäischen Zoogemeinschaft und des EEP sein. Wir hoffen, Sie können sich hier durchsetzen, auch wenn der ursprüngliche Halter in Berlin-Friedrichsfelde leider nicht im EEP ist.
Der Vorstand der European Elephant Group ist zuversichtlich, dass ein verantwortungsvoller, wissenschaftlich geleiteter Zoo wie der renommierte Zoo Osnabrück in Kooperation mit dem EEP züchterisch sinnvolle Lösungen findet und die richtigen Entscheidung trifft.

Dafür und für alles Weitere wünschen wir Ihnen in diesem Jahr die nötige Kraft
und alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen,
Der Vorstand

Quelle: http://www.european-elephant-group.com/news.htm

02.01.2012
Ich wünsche allen ein Frohes Neues und bedanke mich bei bei 44.732 Besuchern für 102.292 Seitenaufrufe im Jahre 2012